Oxygen-Elektroscooter der Schweizerischen Post

Investition im Sinne des Nachhaltigkeitsauftrags

Die Schweizerische Post setzte in der Briefzustellung rund 6730 Kleinmotorräder (Klemo) mit Zweitaktmotoren (Benzin-Öl-Gemisch) ein.

Seit 2006 wird ein Teil davon durch Elektroroller ersetzt, da

  • die Zweitaktklemos sehr laut sind und vor allem in der Frühzustellung ein Problem darstellen; dies umso mehr, da sie vorwiegend in Städten und dicht besiedelten Agglomerationen (Quartiere, Wohngebiete) eingesetzt werden,
  • Elektroroller nachhaltig sogar kostengünstiger sein könnten, vor allem wegen der Treibstoffverteuerung und zu erwartender politischer Regulierungsmassnahmen (Abgaben, Steuern usw.),
  • sich der Postkonzern für eine Nachhaltigkeitsstrategie entschieden hat und in der Zweiradflotte eine schnellere Umsetzung erzielt werden konnte.
Elektroroller Oxygen

In einer zweijährigen Testphase, in der die Faktoren Gewicht, Stop-and-go-Betrieb, Steigungen, Handlichkeit, Ganzjahrestauglichkeit usw. im täglichen Betrieb intensiv ausgetestet wurden, wurde der Scooter den Anforderungen der Post entsprechend modifiziert.

Obwohl der Oxygen-Scooter in der Total-Betriebskostenbetrachtung (TCO) rund 20% mehr kostet als die heute im Einsatz stehenden Zweitakter, wurden bis Ende des Jahres 2011 bereits über 1500 Elektroscooter angeschafft. Die Schweizerische Post leistet diese Investition im Sinne ihres Nachhaltigkeitsauftrags.

Der Elektromotor des Oxygen verursacht im Betrieb null CO2. Durch den Einsatz von 1000 Scootern können pro Jahr 570 Tonnen CO2 eingespart werden.