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Weiterführende Inhalte
Fragen und Antworten zu den Intelligenten Frankiersystemen (IFS)
- Wofür steht die Abkürzung IFS?
- Wo sind IFS-Geräte erhältlich?
- Wie bezahlt der Kunde seine Sendungen, wenn er sich für IFS entscheidet?
- Muss ein IFS-Gerät permanent online geschaltet sein?
- Was geschieht mit Fehldrucken?
- Darf ein Kunde mit seinem IFS-Gerät auch für Dritte frankieren?
- Können mit IFS-Geräten einzelne Kostenstellen direkt ausgewiesen werden?
- Wie funktioniert die Bezahlungsvariante Debit Direct?
- Kann der Kunde auch dann frankieren, wenn seine Vorauszahlung nicht rechtzeitig bei PostMail eingetroffen ist?
- Mit welchen Fristen muss ein Kunde rechnen, wenn er sich für eine Bezahlung der Frankierdienstleistung per Einzahlungsschein entscheidet?
- Welche Anschlüsse sind für den Betrieb eines IFS-Geräts nötig?
- Wo ist das Zubehör für ein IFS-Gerät erhältlich?
- Welche Kontoauszüge erhalten Kunden, die sich für ein IFS entschieden haben, von der Schweizerischen Post?
- Wie sehen die Preise für IFS-Geräte aus?
- Was geschieht, wenn das IFS-Gerät eines Kunden defekt ist?
- Welche Frankiervarianten gibt es nebst den IFS?
Wofür steht die Abkürzung IFS?
IFS steht für «Intelligente Frankiersysteme». Bei dieser modernen Frankiermethode sorgt eine innovative Softwarelösung für eine komfortable Menüführung und für die Übermittlung der Daten an die Post.Wo sind IFS-Geräte erhältlich?
In der Schweiz gibt es drei Anbieter, die mit IFS-Geräten handeln: Neopost AG, Frama AG und Pitney Bowes (Switzerland) AG.
Wie bezahlt der Kunde seine Sendungen, wenn er sich für IFS entscheidet?
Sendungen, die mit Intelligenten Frankiersystemen (IFS) frankiert werden, werden im Voraus bezahlt. Der Kunde kann die Rechnungsbeträge direkt seinem Postkonto belasten lassen oder sie per Einzahlungsschein auf ein virtuelles IFS-Konto einzahlen. Die einbezahlten Beträge können dann – per Modem – auf das Gerät geladen werden. Mit diesem Guthaben werden die Sendungen frankiert.
Muss ein IFS-Gerät permanent online geschaltet sein?
Nein. Ein IFS-Gerät muss lediglich für die Ladung eines Geldbetrags oder für die Übermittlung von Frankierdaten ans Netz angeschlossen werden. Während der täglichen Arbeit mit dem IFS-Gerät muss keine Onlineverbindung bestehen.
Was geschieht mit Fehldrucken?
Die Fehldrucke müssen vom Kunden aufbewahrt werden, bis ein Betrag von midestens CHF 20.- zusammengekommen ist. Dann muss er die Fehldrucke seiner Poststelle zur Gutschrift auf sein IFS-Konto vorlegen oder direkt an sein Servicecenter Financen senden.Darf ein Kunde mit seinem IFS-Gerät auch für Dritte frankieren?
Kunden, die sich für ein IFS entschieden haben, dürfen für Dritte frankieren, allerdings nur innerhalb der nicht rabattberechtigten Angebote der Schweizerischen Post. Innerhalb dieser Tarifgruppen dürfen für Dritte auch Vorfrankaturen ohne Datumsstempel gemacht werden.
Können mit IFS-Geräten einzelne Kostenstellen direkt ausgewiesen werden?
Ja. Auf IFS-Geräten können Kostenstellen direkt programmiert werden. Am Ende eines Monats werden sie dann in einem Kostenstellenrapport einzeln ausgewiesen.
Wie funktioniert die Bezahlungsvariante Debit Direct?
Im System von der Post wird für den Kunden ein Bezugslimit definiert, vergleichbar mit dem Limit einer Kreditkarte. In diesem Rahmen kann die Kundschaft dann Beträge auf ihr IFS-Gerät laden – und sofort mit dem Frankieren beginnen. Der dafür fällige Betrag wird schon am nächsten Tag dem Postkonto des Kunden belastet. Informationen zu Debit Direct sind unter der Telefonnummer 0800 850 300 erhältlich.
Kann der Kunde auch dann frankieren, wenn seine Vorauszahlung nicht rechtzeitig bei PostMail eingetroffen ist?
In solchen Fällen kann dem Kunden ein Notkredit gewährt werden. Die Kundschaft sendet die Post einfach eine Quittung über die getätigten Zahlungen; daraufhin wird der Notkredit freigeschaltet.
Mit welchen Fristen muss ein Kunde rechnen, wenn er sich für eine Bezahlung der Frankierdienstleistung per Einzahlungsschein entscheidet?
Die Post empfiehlt, dafür eine Frist von fünf Tagen zu veranschlagen.
Welche Anschlüsse sind für den Betrieb eines IFS-Geräts nötig?
Die Terminals sind grundsätzlich mit einem analogen Modem ausgestattet. Das bedeutet, dass für die Inbetriebnahme eines IFS mit der zurzeit verfügbaren Technologie ein analoger Anschluss oder ein Faxanschluss notwendig ist.
Alle neu auf dem Markt erhältlichen Terminals sind mit den neuen Technologien ISDN, ADSL, VoIP sowie LAN (nur Maschinen der Neopost Serie IS) kompatibel und können bei Bedarf mit den entsprechenden Modems ausgerüstet werden. Bei der Bestellung der Maschine kann der Kunde angeben, welche Technologie er für die Übermittlungen der Daten gebrauchen will.
Die Zusatzkosten, die bei der Bereitstellung des ISDN-/ADSL-Modems, des VoIP-Adapters oder für die Einrichtung einer Analogleitung anfallen, gehen zulasten des Kunden.
Wo ist das Zubehör für ein IFS-Gerät erhältlich?
Das Zubehör – beispielsweise Tintenpatronen oder Farbbänder – kann direkt bei den Anbietern von IFS-Geräten bezogen werden.
Welche Kontoauszüge erhalten Kunden, die sich für ein IFS entschieden haben, von der Schweizerischen Post?
Kunden, die mit der Variante Debit Direct arbeiten, erhalten ihren Kontoauszug von PostFinance. Der Auszug enthält die Belastungsanzeigen sowie den Rechnungsauszug der Schweizerischen Post.
Kunden, die per Einzahlungsschein bezahlen, erhalten von der Schweizerischen Post einen Rechnungsauszug mit allen notwendigen Angaben.
Wie sehen die Preise für IFS-Geräte aus?
Offerten sind bei den Herstellern von Frankiersystemen erhältlich.
Was geschieht, wenn das IFS-Gerät eines Kunden defekt ist?
Der Gerätehersteller wird der Kundschaft eine Ersatzmaschine zur Verfügung stellen, bis das Gerät repariert ist.
Welche Frankiervarianten gibt es nebst den IFS?
Die Schweizerische Post ist laufend daran, neue und attraktive Frankierlösungen zu entwickeln. Eine vollständige Übersicht über die Angebote findet die Kundschaft auf dem Internet unter der Adresse www.post.ch/frankierenLink wird in einem neuen Fenster geöffnet.
