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Das elektronische Patientendossier

Ihre persönlichen Patientendaten – immer und sicher zur Hand

Mit der Einführung des elektronischen Patientendossiers gilt es, alle Gesundheitsakteure der Schweiz zu vernetzen. Die Post übernimmt dabei eine wichtige Rolle und bietet sich als kompetente Partnerin an, auch für Sie als Patientin oder Patient.

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist kein losgelöstes Produkt, das von Patientinnen und Patienten direkt von der Post bezogen werden kann. Das EPD basiert auf einem Gesetz des Bundes und ist ein konkretes Ergebnis aus der Strategie eHealth Schweiz. Damit das EPD für alle Beteiligten seine Vorzüge entfalten kann, muss es sowohl von den Patienten als auch von Gesundheitsinstitutionen und -fachpersonen nutzbringend eingesetzt werden. Dafür braucht es die sogenannten Stammgemeinschaften. Bei diesen Gemeinschaften kann mit Einwilligung der Patientinnen und Patienten ab Mitte 2018 ein elektronisches Patientendossier eröffnet werden.

Die Vorzüge eines persönlichen EPD im Überblick:

  • Patientinnen und Patienten haben jederzeit Zugriff auf ihre persönlichen medizinischen Daten.
  • Nebst den Gesundheitsfachpersonen können auch Patienten für sie wichtige Dokumente (z. B. Patientenverfügung oder selbst gemessene Daten) im persönlichen EPD ablegen.
  • Patienten entscheiden, wer Einsicht in ihr persönliches EPD erhält.
  • In einem medizinischen Notfall ist der Zugriff auf alle wichtigen Patientendaten gewährleistet.
  • Die Behandlungsqualität und -sicherheit steigt mit dem EPD, da alle an einer Behandlung beteiligten Gesundheitsfachpersonen stets über die aktuellsten Behandlungsdaten verfügen.
  • Das persönliche EPD kann bei der Stammgemeinschaft der Wahl eröffnet werden (Liste der Gemeinschaften ab Mitte 2018 unter www.patientendossier.ch). Ausnahme: Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Genf können bereits heute ihr persönliches EPD eröffnen.