Digital Health

EPD-Projectathon 2021: Die E-Health Plattform der Post ist fit für den breiten EPD-Roll-out

Beim diesjährigen EPD-Projectathon hat die Post ihre E-Health Plattform ein weiteres Mal auf Herz und Nieren geprüft. Im Fokus standen dabei Tests zur Anbindung von mobilen Endgeräten und zur eMedikation. Die Resultate bestätigen: Die Post als Systemanbieterin ist EPD-ready. Als bisher einzige Anbieterin hat sie ein einsatzbereites System schon den Stammgemeinschaften ausgeliefert.

Inhaltsbereich

Ab April 2022 soll das elektronische Patientendossier (EPD) noch breiter zum Einsatz kommen – nicht nur in Spitälern, Rehakliniken und Psychiatrien, sondern auch in Pflegeheimen und Geburtshäusern. Damit die operative Umsetzung des EPD gelingt, führt eHealth Suisse in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) jährlich einen EPD-ProjectathonTarget not accessible durch. Dabei prüfen Anbieter von E-Health-Lösungen sowie unabhängige Expertinnen und Experten die technische Umsetzung des EPD.

Als einzige EPD-Systemanbieterin war die Post an allen bisherigen EPD-Projectathons dabei. Sie nutzt den Anlass, um zu testen und zu bestätigen, dass ihre E-Health Plattform die relevanten Anwendungsfälle beherrscht und auch für künftige Einsatzgebiete gerüstet ist. Die Ergebnisse dienen ihrem Ziel, die E-Health Plattform laufend weiterzuentwickeln.

Mobile Endgeräte im Fokus

Am diesjährigen EPD-Projectathon zum Thema «Fit for EPR» (Deutsch: Fit fürs EPD) nahmen Fachpersonen von 19 Unternehmen teil, darunter selbstverständlich auch ein grosses Digital-Health-Team der Post mit dem Technologiepartner Siemens Healthineers. Im Fokus des Anlasses standen mHealth-Anwendungsfälle, die sich mit der Anbindung von mobilen Endgeräten beschäftigten. Zudem testeten die Expertinnen und Experten Interkationen aus den Bereichen eMedikation, eImpfdossier und eTransition of Care.

Die eMedikation gehört zu den häufigsten Anwendungsfällen beim EPD. Für die Patientensicherheit ist es von grösster Bedeutung, dass das EPD über eine vollständige Liste der aktuellen und allenfalls früher eingenommenen Medikamente verfügt. Schliesslich soll das EPD nicht nur eine Ablage von Gesundheitsinformationen sein, sondern die integrierte Versorgung während des gesamten Behandlungspfades sicherstellen.

185 Tests absolviert

In der Testwoche des EPD-Projectathon wurden insgesamt 185 Tests absolviert. Darunter waren 125 Peer-to-Peer-Tests und drei Gruppentests, vor allem bezogen auf die Austauschformate aus den Bereichen eMedikation und Radiologie. An 63 der Tests nahmen Expertinnen und Experten der Post teil. So konnten die Post und die anderen vertretenen Firmen erfolgreiche Tests untereinander durchführen. Anpassungen der Spezifikationen, die sich aus den Tests ergeben, fliessen nun in die rechtlichen Grundlagen des EPD ein und beeinflussen damit die Weiterentwicklung der E-Health Plattform der Post.

Auf diese setzen heute schon fünf Stammgemeinschaften – Zusammenschlüsse regionaler Gesundheitsfachpersonen und -organisationen –, um darüber das EPD der Bevölkerung anzubieten. Sämtliche fünf Stammgemeinschaften sind dank der Lösung der Post bereits zertifiziert und zwei bieten das EPD seit mehreren Monaten der Bevölkerung an. Bald sollen es alle sein. Denn die erfolgreichen Tests am EPD-Projectathon 2021 beweisen erneut: Die Post ist fit für den breiten Roll-out des EPD. Als verlässliche Anbieterin von Digital-Health-Lösungen wie der Post E-Health Plattform und der Schweizer Gesundheitsplattform Cuore leistet die Post einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Gesundheitswesens, in dem alle Akteure miteinander vernetzt sind.

Der Schlussbericht zum EPD-Projectathon 2021 ist auf der Website von eHealth SuisseTarget not accessible veröffentlicht.

Teilnehmende am EPD-Projectathon 2021