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Informationen für Patientinnen und Patienten

Das elektronische Patientendossier

Mit der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) vernetzen sich alle Gesundheitsakteure der Schweiz. Die Post übernimmt dabei eine wichtige Rolle und bietet sich als kompetente Partnerin an – auch für Patientinnen und Patienten.

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So funktioniert das elektronische Patientendossier (EPD)

Die Anbieter des EPD sind organisatorische Zusammenschlüsse von Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen – sogenannte Stammgemeinschaften. 
Die Einführung des EPD erfolgt schrittweise: Zuerst wird eine bestimmte Stammgemeinschaft zertifiziert. Danach können Patientinnen und Patienten mit Wohnsitz im Einzugsgebiet der Stammgemeinschaft ihr persönliches EPD eröffnen. Damit alle Beteiligten von den Vorzügen des EPD profitieren, muss dieses sowohl von den Patientinnen und Patienten als auch von den Gesundheitsfachpersonen und Gesundheitsinstitutionen eingesetzt werden.

Die Vorzüge eines persönlichen EPD im Überblick

  • Patientinnen und Patienten haben jederzeit Zugriff auf ihre persönlichen medizinischen Daten.
  • Nebst den Gesundheitsfachpersonen können auch Patienten für sie wichtige Dokumente (z.B. Patientenverfügungen oder selbst gemessene Daten) im persönlichen EPD ablegen.
  • Patienten entscheiden, wer Einsicht in ihr persönliches EPD erhält.
  • In einem medizinischen Notfall ist der Zugriff auf alle wichtigen Patientendaten gewährleistet.
  • Die Behandlungsqualität und -sicherheit steigt mit dem EPD, da alle an einer Behandlung beteiligten Gesundheitsfachpersonen stets die aktuellsten Behandlungsdaten zur Hand haben.

Gesetzliche Grundlagen

Das EPD von Post E-Health entspricht vollumfänglich den gesetzlichen Vorgaben des im April 2017 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG). Die Verabschiedung des EPDG ist ein Meilenstein in der eHealth-Strategie von Bund und Kantonen. Das EPDG soll die Qualität der medizinischen Behandlung stärken, Prozesse verbessern und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten erhöhen – für ein effizientes Schweizer Gesundheitswesen.

Das Eröffnen eines EPD ist für Patientinnen und Patienten freiwillig. Auch für Hausärztinnen, Hausärzte und weitere ambulante Gesundheitsakteure ist die Teilnahme am EPD freiwillig. Das EPDG verpflichtet nach einer Übergangsfrist nur Spitäler und Pflegeheime, sich einer Gemeinschaft anzuschliessen und auf das EPD umzustellen.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Broschüren von eHealth Suisse:

Häufige Fragen und Antworten

EPD steht für Elektronisches Patientendossier.

Nein, das elektronische Patientendossier ist für Patientinnen und Patienten freiwillig.

Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) schreibt vor, wie das EPD technisch abgesichert sein muss. Diese Vorgaben entsprechen bezüglich Datenschutz und Datensicherheit den höchsten Standards. Zusätzlich werden jeder Zugriff und jede Aktion im EPD automatisch protokolliert. Patientinnen und Patienten haben dadurch die volle Kontrolle und Einsicht, was mit ihren Daten im EPD geschieht.

Ja, Patientinnen und Patienten können sowohl die eigenen Patientendaten einsehen als auch eigene Informationen und Dokumente hinzufügen (z.B. bestehende Allergien, Patientenverfügungen usw.).

Für die Eröffnung Ihres Patientendossiers sind die Stammgemeinschaften zuständig. Unter patientendossier.ch wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Liste der Stammgemeinschaften verfügbar sein.

Eine Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen. Als Stammgemeinschaften gelten jene, die darüber hinaus die Eröffnung von elektronischen Patientendossiers anbieten. Für Patientinnen und Patienten bieten Stammgemeinschaften zudem die Aufbewahrung der schriftlichen Einverständniserklärung, die Verwaltung der Zugriffsberechtigungen und weitere Dienste an.

Eine Liste der Stammgemeinschaften wird unter patientendossier.ch publiziert.

Die Daten werden möglichst dort gespeichert, wo sie erfasst werden, d.h. bei der jeweiligen Gesundheitsfachperson oder -institution. Oberstes Gebot hierbei ist die gesetzlich klar geregelte Datensicherheit und der Datenschutz.

Allein die Patientinnen und Patienten bestimmen, welche Gesundheitsfachperson welche Dokumente lesen kann. Dazu erteilen oder entziehen sie entsprechende Zugriffsrechte. Nur im medizinischen Notfall und unter strengen Auflagen kann eine Gesundheitsfachperson auch ohne Zugriffsrechte die Dokumente einsehen, um die Behandlungssicherheit zu gewährleisten.

Das persönliche EPD gemäss Gesetz kann ab ca. Frühling 2020 eröffnet werden. Bereits heute können die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Genf ein elektronisches Patientendossier eröffnen lassen.

Im EPD sind grundsätzlich nur jene Dokumente enthalten, die relevant für die weitere Behandlung sind, wie z.B. ein Überweisungsbericht oder die Medikationsliste. Dabei werden nur Kopien gespeichert. Die Originale verbleiben in den Systemen jener Gesundheitsfachpersonen, die die gesamte Krankengeschichte führen (z.B. beim Hausarzt oder im Spital). Weiter ist es möglich, dass Patientinnen und Patienten eigene Gesundheitsdaten und -dokumente hochladen (z.B. bestehende Allergien, Patientenverfügungen usw.).

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