E-Health

EPD-Projectathon: Das elektronische Patientendossier der Post ist bereit für die Einführung

Die Post hat alle Tests des vergangenen EPD-Projectathons absolviert. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Lösung für das Schweizer Gesundheitswesen gerüstet für die Umsetzung ist..

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Am diesjährigen EPD-Projectathon Ende September 2020 in Bern führten unabhängige Expertinnen und Experten umfangreiche Tests an der Post E-Health-Plattform durch. Sie prüften unter anderem die IT-Infrastruktur und wie sich diese in konkreten Use Cases verhält, darunter die sichere Verwaltung von Patienteninformationen und der vertrauensvolle Austausch sensibler medizinischer Daten zwischen unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen. Die Post hat während der mehrtägigen Serie insgesamt 170 Tests durchgeführt.

Besonders die Kundenzentrierung stand für die Organisatoren der Testreihe im Fokus. Die Bevölkerung ist mobil unterwegs und wünscht sich jederzeit Zugriff auf die eigenen Gesundheitsinformationen. Darum wurde der Anbindung von mobilen Geräten (mHealth) an die Plattformen grosse Beachtung geschenkt. Auch zu den fachlichen Diskussionen mit Vertretern von eHealth Suisse und weiteren Partnern wie z. B. AD Swiss trug die Post am Event aktiv bei. Themen waren zum Beispiel die Weiterentwicklung von EPD-Spezifikationen und die Qualitätssicherung.

Beleg für EPD-Readiness

Der EPD-Projectathon wird seit 2017 von eHealth Suisse in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und IHE Suisse durchgeführt. An den Praxistests geben Teilnehmende Konfigurationen und Samples frei, die Tester in Einzel- und Gruppentests auf die technische Umsetzung im EPD prüfen. Dazu gehören zum Beispiel die Standardschnittstellen gemäss den IHE-Profilen sowie die Schweiz-spezifischen Erweiterungen für die Schnittstellen.

Der Schlussbericht ist auf der Website von eHealth Suisse veröffentlicht.