Leitung Cash Services: Lukas Zurkinden stellt sich vor

Lukas Zurkinden leitet Cash Services und verantwortet die Umsetzung des ATM-Vorhabens der Post. Im Interview spricht er über seinen Werdegang, seine Motivation und seine Vision für ein starkes, zukunftsfähiges ATM-Ökosystem in der Schweiz.

Februar 2026

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Porträt eines Mannes im blauen Anzug und hellblauen Hemd in einem modernen Büroflur mit Glaswänden und unscharfem Hintergrund.

Lukas stell dich kurz vor: Wer bist du privat?

Ich bin ich 42 Jahre alt, verheiratet und Papa einer 10-jährigen Tochter. In meiner Freizeit versuche ich den Spagat zwischen Familienabenteuern und Sport hinzukriegen – manchmal sogar erfolgreich. Kurz gesagt: ein ganz normaler Typ, der versucht, Arbeit, Familie und einigermassen sportliche Ambitionen unter einen Hut zu bringen – häufig mit Humor und gelegentlichem Muskelkater.

Was waren die Stationen vor deiner jetzigen Rolle und was ist deine jetzige Funktion im ATM-Vorhaben der Post?

Ich bin schon seit vielen Jahren im Post Konzern unterwegs. Zuerst war ich zwei Jahre als Prozessverantwortlicher für die Kreditkarten von PostFinance tätig. Danach hat es mich ins ATM-Umfeld gezogen: Ab 2010 durfte ich acht Jahre lang das Team Geldautomaten bei PostFinance leiten.

Anschliessend übernahm ich die Verantwortung für den Betrieb der Dienstleistungen EFT/POS und E-Payment und leitete zudem die Teams der Zahlungsverarbeitung, Buchungsabwicklung sowie das Kompetenzcenter Kreditkarten – wobei ATM immer Teil meines Verantwortungsbereichs blieb.

Seit 2025 bin ich nun Leiter Cash Services beim Geschäftsbereich PostNetz. In dieser Funktion bin ich für den Betrieb der Postomaten für PostFinance sowie der ATM der Partnerbanken verantwortlich – und damit auch direkt für die Umsetzung des ATM-Vorhabens der Post.

Was qualifiziert dich fachlich für das ATM-Projekt? 

Ich habe über die letzten 15 Jahre im ATM-Bereich sehr vieles erleben dürfen – von grossen Hardware-Ersatzprojekten über umfangreiche Software-Integrationen bis hin zu Skimming-Attacken, Sprengungen  und Task-Force-Einsätzen.

Zudem habe ich mir ein starkes Netzwerk mit verschiedenen Partnern aufgebaut – darunter Hardware- und Software-Herstellern, Werttransporteuren und Banken.

Was macht für dich das ATM-Vorhaben besonders?

Für mich ist das ATM-Vorhaben besonders, weil sich eine Idee verwirklicht, die ich bereits vor rund zehn Jahren hatte. Damals – noch bei PostFinance – entstand der Wunsch, den ATM-Betrieb für Banken zu übernehmen, und erste Gespräche fanden bereits statt. Der Markt und die Rahmenbedingungen waren jedoch noch nicht so weit, dass das Vorhaben wirklich abheben konnte. Umso schöner ist es, dass diese Ursprungsidee heute Realität wird – und ich nun aktiv dazu beitragen darf, sie umzusetzen.

Was schätzt du besonders an der Zusammenarbeit mit Bankenpartnern?

Transparenz und Verständnis sowie eine Kommunikation auf Augenhöhe. Diese offene, respektvolle Zusammenarbeit schafft Vertrauen, erleichtert gemeinsame Entscheidungen und ermöglicht es, Herausforderungen effizient und partnerschaftlich zu lösen.

Was motiviert dich tagtäglich im Projekt mitzuwirken?

Mich motiviert, einen konkreten Beitrag zur Sicherstellung der Bargeldversorgung der Schweiz zu leisten und das Projektziel im Team mit coolen Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.

Was ist dein Arbeitsmotto? Wie kannst du dies auf das ATM-Vorhaben der Post übertragen?

Mit Klarheit führen, mit Verlässlichkeit handeln und mit Leidenschaft bewegen.

  • Klarheit: In einem komplexen, partnerübergreifenden Umfeld ist transparente Kommunikation entscheidend. Klare Prozesse, eindeutige Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Entscheidungen schaffen Sicherheit – sowohl intern wie auch bei unseren Bankenpartnern.
  • Verlässlichkeit: Der ATM-Betrieb ist ein zentraler Teil der Bargeldversorgung der Schweiz. Verlässlichkeit bedeutet hier, dass wir stabile Services, effiziente Abläufe und ein robustes Störungsmanagement sicherstellen – jeden Tag, rund um die Uhr.
  • Leidenschaft: Das Projekt ist für mich mehr als ein Auftrag – es ist die Weiterführung einer Idee, die mich seit vielen Jahren begleitet. Mit Begeisterung und Engagement möchte ich dazu beitragen, ein leistungsfähiges, modernes und zukunftsfähiges ATM-Ökosystem aufzubauen.

Noch ein Abschlusswort?

Ich freue mich sehr, Teil dieses wichtigen Vorhabens zu sein. Das ATM-Projekt verbindet langjährige Erfahrung, spannende Herausforderungen und eine klare Vision für die Zukunft. Gemeinsam mit engagierten Kolleginnen, Kollegen und starken Partnern schaffen wir ein ATM-Ökosystem, das zuverlässig, modern und nachhaltig ist – und damit einen echten Mehrwert für die Bargeldversorgung der Schweiz bietet.

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