Briefmarken

100 Jahre Schweizerischer Eringerviehzuchtverband

Der Augenblick unmittelbar vor dem Aufeinandertreffen der beiden Kontrahentinnen, der von den Hufen aufgewirbelte Staub, der auf die Rivalin fixierte Blick – diesen für die Eringer Kuh typischen Moment hält die Sondermarke zum 100-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Eringerviehzuchtverbands fest.

Mit ihrem Entwurf erfasst die Visper Gestalterin Barbara Seiler den kraftvollen Charakter der Rasse. Die Eringer sind ein Überbleibsel der Rinderpopulation, die ursprünglich den ganzen Bogen zwischen den österreichischen Alpen und Savoyen bevölkerte. 1859 erstmals erwähnt, wurden die Eringer 1884 als eine eigenständige Schweizer Rasse anerkannt. 1920 erfolgte die Gründung des Schweizerischen Eringerviehzuchtverbands. Er befolgt die zootechnischen Prinzipien der Selektion und legt den Rassenstandard fest. Heute sind 64 Zuchtgenossenschaften mit einem Bestand von etwas über 6000 reinrassigen Eringerkühen im Verband zusammengeschlossen. Auf der Alp wird die Rangordnung in der Herde mittels Kämpfen ermittelt. Das Duell mit Artgenossinnen gehört zum typischen Verhalten der Eringer. Auf der Alp wird so die Rangordnung in der Herde geregelt, im traditionellen Ringkuhkampf wird diese Verhaltensweise aufgegriffen. Solche Kämpfe finden jedes Jahr unter den Augen eines begeisterten Publikums statt. Sie sind streng reguliert, und das Wohl der Tiere steht im Vordergrund: Die Kühe entscheiden selbst, ob sie kämpfen wollen oder nicht.

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Technische Infos

Verkauf

Philatelie: ab 27.2.2020 bis 31.3.2021 oder solange Vorrat
Filialen: ab 5.3.2020 bis 31.3.2021 oder solange Vorrat

Gültigkeit

Unbeschränkt ab 5.3.2020

Druck

Offsetdruck, 4-farbig; Cartor Security Printing, La Loupe, Frankreich

Formate

Wertzeichen: 33 × 28 mm
Bogen: 194 × 140 mm (4 Reihen zu 5 Marken)

Papier

Briefmarkenpapier weiss, mit optischem Aufheller, matt gummiert, 110 gm²

Zähnung

13¼:13½

Gestaltung

Barbara Seiler, Visp