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Das regionale Paketzentum in Cadenazzo hat den Betrieb aufgenommen

Seit heute laufen im neuen regionalen Paketzentrum in Cadenazzo die Bänder. Roberto Cirillo und Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics, haben die Anlage der Schweizerischen Post offiziell eröffnet.

Alexander Volz

Offiziell eröffnet: (von links) Dieter Bambauer, Roberto Cirillo, Staatsrat Claudio Zali und der Gemeindepräsident von Cadenazzo, Marco Bertoli

Die Post hat das Potenzial des Onlinehandels bereits vor Jahren erkannt und ihr Logistikgeschäft frühzeitig darauf ausgerichtet. Deshalb hat sie in den vergangenen Jahren rund 60 Millionen Franken in die bestehenden Sortierzentren investiert. Sie hat ihr Dienstleistungsangebot im Paketgeschäft stetig ausgebaut und ist Taktgeberin im Schweizer Paketmarkt. Vergangenes Jahr hat die Post über 138 Millionen Pakete in den Paketzentren Härkingen, Frauenfeld und Daillens verarbeitet. Vor zehn Jahren waren es noch 104 Millionen Pakete.

Das neue Paketzentrum in Cadenazzo ist eines von insgesamt vier neuen regionalen Paketzentren. Die drei weiteren entstehen in Ostermundigen (BE), Untervaz (GR) sowie Vetroz (VS). Das neue Paketzentrum ersetzt die bisherige Distributionsbasis für die Zustellung von Paketen im ganzen Kanton Tessin und ergänzt diese mit Sortierleistungen. Alle Mitarbeitenden werden am neuen Standort weiterbeschäftigt.

Mit dem Paketzentrum Cadenazzo und seiner Sortierkapazität von 8000 Paketen pro Stunde erhöht die Post ihre gesamte Sortierkapazität deutlich. Die Tessiner Pakete werden im Tessin verarbeitet, der bisherige Weg nach Härkingen entfällt. Damit verkürzen sich die Transportzeiten und -wege der Sendungen.

Auch aus ökologischer Sicht überzeugen die neuen Zentren: Durch eine dezentralere Sortierung werden Transportwege eingespart. In den Zentren wird es Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge geben, um der wachsenden E-Mobilität gerecht zu werden. Ausserdem werden auf den Dächern der neuen Paketzentren Photovoltaikanlagen montiert, die zusammengezählt 3,24 GWh Strom pro Jahr produzieren. Das entspricht dem Bedarf von rund 925 Schweizer Haushalten. Knapp die Hälfte des produzierten Stroms verbrauchen die Zentren selber. Der Rest wird ins Netz eingespeist.

Baufortschrittsvideo

verfasst von

Alexander Volz

Communication Specialist