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Festgericht: Butterbredele aus Frankreich

Céline Noguera freut sich aufs erste Weihnachtsfest mit Mann und Tochter Jade, sechs Monate alt. Nie fehlen dürfen dabei elsässische Butterbredele.

Simone Hubacher

Céline Noguera in der Küche
Céline Noguera: «Ich finde es sehr bereichernd, in einem zweisprachigen Team zu arbeiten. Jede und jeder spricht und antwortet in der Muttersprache. Manchmal gibts lustige Missverständnisse. Aber das gehört dazu.» (Copyright: Monika Flückiger)

In ihrer Küche in Bellmund (BE) riecht es herrlich nach Gebäck. Für Céline Noguera, Marketingverantwortliche bei PubliBike, gehört nichts, was mundet, so sehr zu Weihnachten, wie das Gebäck, das sie seit ihrer Kindheit kennt und liebt: Butterbredele. Das Rezept stammt aus dem Elsass, wo Céline aufgewachsen ist. «Schon Ende November begann das grosse Backen», sagt sie. Die ganze Familie habe jeweils mitgeholfen – verschiedenste Sorten wurden gebacken – «pro Tage eine, unter anderem Kokos, Anis, Schoggi.» Wie meistens bei den kleinen Köstlichkeiten «verschwindet» ein Teil schon vor Weihnachten, der andere während der Festtage. «Ein paar Säckli verschenken wir jeweils. Das kommt immer gut an.» Das Weihnachtsfest in diesem Jahr wird für Céline und ihren Mann – beide stammen aus dem Elsass – etwas ganz Besonderes: Erstmals erleben sie es als Eltern von Tochter Jade.

Rezept: Butterbredele

Copyright: Monika Flückiger

250 g Butter bei Raumtemperatur

250 g Puderzucker

5 Eigelb

500 g Mehl

2 Kaffeelöffel Milch

Eine Prise Puderzucker

Zubereitung

Die Butter und den Puderzucker schaumig rühren.

4 Eigelbe, eines nach dem anderen, unter ständigem Rühren zugeben.

Das gesiebte Mehl mit einem Holzlöffel unterrühren.

Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens vier Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig 5 mm dick auswallen und Weihnachtsmotive ausstechen.

Die Butterbredele auf einem Blech auslegen und mit der Mischung aus einem Eigelb, der Milch und der Prise Puderzucker bestreichen, damit sie schön goldig werden.

Die Butterbredele während 10 bis 15 Minuten bei 180° C backen.

verfasst von

Simone Hubacher

Redaktorin