Hintergründe

Junge Generationen: So ticken Pöstler als Mitarbeitende

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Sandra Gonseth

Aysel Küçük (26), Stv. Teamleaderin PostMail, Delsberg, 9 Jahre Post, häufigste App: Instagram

«In zehn Jahren sehe ich mich immer noch bei der Post als Stv. Teamleaderin, denn diese Tätigkeit gefällt mir sehr. Die Lernenden haben während und auch nach der Ausbildung viele Möglichkeiten. Um Mitarbeitende zu motivieren, sich weiterzuentwickeln, übernimmt die Post einen Teil der Weiterbildungskosten. Leider haben aber nicht alle Lernenden das Glück, nach der Lehre eine 100-Prozent-Anstellung bei uns zu erhalten. Man sollte sie behalten, da sie viel effizienter sind als eine Person, die von aussen kommt und kein Wissen mitbringt.»

Julia Schönfelder (23), PostAuto-
­Fahrerin, Weinfelden, 3 Jahre Post, häufigste App: WhatsApp

«Mein Traum ist bereits in Erfüllung gegangen. Ich wollte schon immer Busfahrerin werden. Für mich ist Flexibilität im Job sehr wichtig, da ich Mutter eines 9 Monate alten Babys bin. Zudem muss ich auch noch auf die unregelmässigen Arbeitszeiten meines Mannes Rücksicht nehmen; er arbeitet im gleichen Beruf. Ich bin die Jüngste im Team. Dort fühle ich mich bestens aufgehoben und integriert. Oft fragen mich Kollegen um Rat, weil gewisse Kenntnisse dank der Ausbildung noch frisch sind. Ich wiederum profitiere von ihrer grossen Erfahrung.»

Interesse geweckt? PostAuto sucht Fahrerinnen und Fahrer!

Adrian Hochstrasser (26), im Kadernachwuchs­programm, Distributionsbasis Basel, PostLogisctics, 4 Jahre Post, häufigste App: LinkedIn

«Mit Wille und Motivation kann man bei der Post viel erreichen. Ich stieg als temporärer Mitarbeiter ein, um mich nach der Schreinerlehre und dem Militär neu zu orientieren. Heute bin ich im zweijährigen Kadernachwuchsprogramm und studiere nebenbei an der HF Betriebswirtschaft. Ich habe ein klares Ziel vor Augen: Ich sehe mich in einer anspruchsvollen Führungsposition bei der Post. An unserem Standort gibt es eine gesunde Altersdurchmischung mit vielen Nationen. Diese gemischten Teams führen zu einer offenen Kultur und machen den Erfolg aus.»

Gen Z und Y auf Social Media

Die Jungen kommunizieren mit Emojis, Videos und Bildern. Im Trend sind kurzfristige Kommunikationsformen wie Instagram und Snapchat – Letzteres ist ein soziales Netzwerk, bei dem die Nachrichten und Bilder nach kurzer Zeit gelöscht werden. Momentan total angesagt ist die chinesische Kurzvideo-App TikTok. Die mit dem Smartphone festgehaltenen Filmchen dauern oft nicht länger als 15 Sekunden und lassen sich teilen, liken oder kommentieren.

Bilder: Monika Flückiger

verfasst von

Sandra Gonseth

Redaktorin