Unser Engagement

Ein Wegnetz, das verbindet

Die Schweizerinnen und Schweizer wandern fürs Leben gerne. Kein Wunder. Dank dem unermüdlichen Einsatz des Verbands «Schweizer Wanderwege» und dessen Sponsors, der Post, verfügt die Schweiz über ein weltweit einzigartiges Wanderwegnetz für Gross und Klein. Erfahre, was das Wanderwunderland Schweiz so aussergewöhnlich macht.

Magalie Terre

Inhaltsbereich

Mann und Frau wandern in den Bergen, Kühe in der Ferne.
Copyright: Schweizer Wanderwege

Eineinhalb Mal um die Welt

Seit 1936 setzt sich der Verband Schweizer Wanderwege unermüdlich für ein sicheres und attraktives Wanderwegnetz ein. Heute erschliessen 65 000 Kilometer – eineinhalb Mal um die Welt – einheitlich signalisierte und gut gepflegte Wanderwege die schönsten Naturlandschaften der Schweiz. Pascal Bourquin, ein passionierter Wanderer, hat sich 2013 zum Ziel gesetzt, das gesamte Wanderwegnetz in 28 Jahren abzuwandern. Er hat bereits 20 471 Kilometer auf dem Buckel.

Wohin der Weg führt

Schweizweit gibt es über 50 000 beschriftete Wegweiser. Zählt man alle Signalisationen auf Bäumen, Steinen und Gebäuden oder Wegweiser ohne Beschriftung hinzu, steigt die Zahl auf ein Vielfaches. Der Schwierigkeitsgrad eines Wanderweges wird durch bestimmte Farben signalisiert. Gelb steht für einfache Wanderwege, weiss-rot-weiss für Bergwanderwege und weiss-blau-weiss für Alpinwanderwege.

Wandern im Millionenbereich

Schweizerinnen und Schweizer wandern zusammengezählt rund 200 Millionen Stunden pro Jahr. Wer zweifelt jetzt noch daran, dass Wandern die beliebteste Sportart der Schweizer Bevölkerung ist? Mehr als die Hälfte tun es immer wieder mit Begeisterung. Hier finden Sie Inspiration.

Gefahren aus dem Weg wandern

Alpinwanderwege sind nichts für schwache Nerven. Sie führen teilweise über Schneefelder, Gletscher oder Geröllhalden – und nicht selten an steilen Felsen vorbei mit Kletterstellen. Derartige Wanderungen sind für erfahrene Wanderer vorgesehen, die sich im Gebirge gut auskennen und in guter körperlicher Verfassung sind. Mit der richtigen Ausrüstung steht dem erfahrenen Wanderer kein Fels mehr im Weg.

Eine Kuh steht neben einem Wanderwegschild.
Copyright: Schweizer Wanderwege

Kuh in Sicht

Mutterkühe sind grundsätzlich friedliche Tiere. Sie haben einen starken Beschützerinstinkt und verteidigen ihre Kälber, wenn sie sich bedroht fühlen. Mit folgenden einfachen Grundregeln vermeiden Sie brenzlige Situationen:

  • Halten Sie Abstand von Kühen. Wenn nötig, verlassen Sie kurzfristig den Wanderweg. Aber nur, wenn auch da keine Gefahr besteht.
  • Kühe nicht berühren und auf keinen Fall die süssen Kälber streicheln.
  • Hunde an der Leine führen und genügend Abstand zur Herde einhalten.

Anpacken ist Ehrensache

Der Erfolg des Schweizer Wanderwegnetzes beruht unter anderem auf dem unermüdlichen Einsatz von über 1500 freiwilligen Helfern. Sie sorgen mit Herzblut dafür, dass die Wanderwege jederzeit begehbar sind. Zu ihren Aufgaben gehören Markierungsarbeiten; Putzarbeiten; Wegweiser überprüfen, anbringen und richten; Kontrollgänge und kleinere Infrastrukturarbeiten. Dank der finanziellen Unterstützung von Firmen, Gönnern und Spendern bleibt das Wanderwegnetz auch für zukünftige Generationen erhalten.

Ausgezeichnete Wanderwege

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Schweizerischen Post und den Schweizer Wanderwegen werden jährlich mehrere besonders familienfreundliche Wanderwegprojekte mit dem Post-Förderpreis ausgezeichnet, die ohne finanzielle Unterstützung nicht hätten realisiert werden können. Gewinnerinnen und Gewinner werden Mitte Juni auf post.ch/foerderpreis-wandern bekanntgegeben.

Wandern mit Diplom

Was gibt es Schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen? Wanderleiter mit eidgenössischem Fachausweis organisieren Wanderungen, Schneeschuh- und Trekkingtouren oder führen Besichtigungen durch. Ob Einzelpersonen, Familien oder Unternehmen. Sie gehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Kundschaft ein und planen passende Aktivitäten.

verfasst von

Magalie Terre

Redaktorin