Unser Engagement

Erneuerbar statt fossil

Bis 2030 ersetzt die Post rund 90 Prozent ihrer fossil betriebenen Heizungen. Sie leistet damit einen massgeblichen Beitrag, damit die Schweiz ihre Klimaziele erreicht.

Magalie Terre

Inhaltsbereich

Rund 60 Prozent aller Wohngebäude in der Schweiz werden mit Öl- oder Gas geheizt. Fossile Energieträger tragen mit ihren CO2-Emissionen stark zur Klimaerwärmung bei. Fossile Energie wird aus Brennstoffen gewonnen, die in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. Dazu gehören Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdöl und Erdgas.

Mit der Energiestrategie 2050 will die Schweiz bis 2050 insgesamt 900 000 fossile Heizungen durch erneuerbare Heizsysteme ersetzen. Das sind ab jetzt 30 000 pro Jahr. Die Post ist Mitglied der Initiative des Bundes «Vorbild Energie und Klima» und verpflichtet sich, im Bereich Energie beispielhaft zu handeln und einen markanten Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu leisten.

Umsteigen und Umwelt schonen

2017 waren noch etwa 85 Prozent der Gebäude, die vollumfänglich der Post gehören, mit Öl- oder Gasheizungen ausgestattet. Um ihre ambitionierten Ziele bis 2030 zu erreichen, hat die Post neue Richtlinien zum Verzicht auf fossile Wärmeerzeugungsanlagen eingeführt. Dazu analysiert und bewertet Post Immobilien und Services AG (IMS) laufend den Zustand der Post-Liegenschaften und ersetzt Öl- und Gasheizungen durch alternative Heizungen wie Wärmepumpen, Pellets oder Fernwärme. Bis heute hat die Post bereits 33 fossile Heizungen ausgetauscht – und ist damit gut auf Kurs.

EnergieSchweiz unterstützt Eigenheimbesitzer

Nach wie vor werden zu viele fossile Wärmeerzeugungsanlagen durch Öl- oder Gasheizung ersetzt. EnergieSchweiz hat das Programm «erneuerbar heizen» lanciert, um die Bevölkerung über alternative Möglichkeiten zu informieren. Ziel ist dabei, private und institutionelle Hausbesitzer beim Umstieg von fossilen auf erneuerbare Heizsystemen aufzuklären, zu unterstützen und die finanziellen Vorteile aufzuzeigen.

verfasst von

Magalie Terre

Redaktorin