Innovation & Technologie

Kein Bargeld? Kein Problem – Importkosten online bezahlen

Die Post baut ihre Dienstleistungen laufend aus und gestaltet den Alltag noch einfacher. Ab nächster Woche steht den Kundinnen und Kunden von «Meine Sendungen» ein weiterer Service zur Verfügung. In Zukunft können die Importkosten für Sendungen aus dem Ausland digital bezahlt werden. Die Barbezahlung an der Haustür fällt weg.

Magalie Terre

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Eine Frau sitzt auf einem Sofa und bedient ein Smartphone.

Bis anhin mussten Kundinnen und Kunden Importkosten für Postsendungen direkt dem Pöstler, der Pöstlerin bezahlen. Wer kein passendes Kleingeld oder Twint hatte, ging leer aus. Der Pöstler oder die Pöstlerin nahm das Paket wieder mit. Genauso bei kurzfristig verwaisten Wohnung. Die enttäuschten Kundinnen und Kunden erhielten ihr Paket – gegen Entgelt – erst am Folgetag.

Die Suche nach Kleingeld fällt weg

Für die täglich 110 000 Warensendungen aus dem Ausland erhalten alle Nutzerinnen und Nutzer von «Meine Sendungen» künftig eine SMS, eine E-Mail oder eine Pushmitteilung mit Angaben zum Zeitpunkt der Lieferung und der anfallenden Importkosten. Neu können die Kosten bis zu 100 Franken online beglichen werden. Dabei steht eine breite Auswahl an Zahlungsmitteln zur Verfügung. Die Verzollungsrechnung kann in «Meine Sendungen» angeschaut und heruntergeladen werden. Wer nach wie vor seine Importsendung lieber beim Empfang an der Türe mit dem nötigen Bargeld oder mit Twint bezahlen will, kann diesen neuen Service abschalten.

Die Meinung der Mitarbeitenden zählt

Während der Probephase des Projektes «Importkosten online bezahlen» wurden Mitarbeitende der Post zur neuen Dienstleistung befragt. Die vielen Rückmeldungen haben dazu beigetragen, den Kundinnen und Kunden der Post ein gelungenes, erstklassiges Angebot zu bieten.

Papierlose Zollrechnung schont die Umwelt

Seit anfangs Juni stellt die Post schrittweise bis anfangs Dezember ihren Kundinnen und Kunden die Verzollungsrechnung von Importsendungen digital zu – und verzichtet auf den physischen Ausdruck. Eine Wohltat für die Umwelt. Dank dieser Aktion werden jährlich rund 100 Tonnen Papier und über eine Million Plastikmäppchen eingespart.

verfasst von

Magalie Terre

Redaktorin