Klima und Energie
Heute ist Green Postal Day – 22 Post-Organisationen für den Klimaschutz
Der heutige 7. «Green Postal Day» zeigt das gemeinsame Engagement auf dem Weg zu Netto-Null. Seit Start der Initiative vor 17 Jahren haben 22 Post-Organisationen so viel CO₂ gespart wie 6,7 Millionen Fahrzeuge in einem Jahr ausstossen. Auch die Schweizerische Post macht mit. Warum ist das wichtig? Weil die Post seit Jahren einen grossen Beitrag zur CO₂-Reduktion leistet.
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Postunternehmen haben zusammen 31 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht dem jährlichen Ausstoss von Städten wie New York oder Madrid.
Auf den ersten Blick klingt «Green Postal Day» wie ein grosses Versprechen. Tatsächlich aber zeigt die Schweizerische Post zusammen mit weiteren 21 weltweiten Post-Organisationen an diesem Tag, was sie tagtäglich in ihren Betrieben an konkreten Massnahmen zum Klimaschutz umsetzen. Also Fakten statt bloss Versprechungen.
Seit Beginn dieser Zusammenarbeit 2008 haben die 22 Postgesellschaften ihre jährlichen gemeinsamen CO₂-Gesamtemissionen um 40 Prozent reduziert. Das sind 31 Millionen Tonnen CO₂ – so viel, wie 6,7 Millionen Fahrzeuge in einem Jahr ausstossen.
Dies erreichten sie, weil inzwischen zirka ein Drittel der Fahrzeuge der Mitglieder-Organisationen mit alternativen Antrieben angetrieben werden. Bei der Schweizerischen Post liegt der Anteil an E-Fahrzeugen in der Zustellung bei über 60 Prozent.
Zudem stammt etwa 36 Prozent des in Posteinrichtungen verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien – bei der Schweizerischen Post sind es 100 Prozent!
Die Schweizerische Post ist dabei
Die Schweizerische Post leistet einen grossen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie reduziert in erster Priorität CO₂ und steigert gleichzeitig ihre Energieeffizienz. Sie fördert in zweiter Priorität erneuerbare Energien. Und, in dritter Priorität: Was die Post an eigenen CO₂-Emissionen nicht vermeiden kann, entnimmt sie aus der Atmosphäre und speichert es, beispielsweise durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung.
Mobilität
- Mit über 8000 Elektrofahrzeugen betreibt die Schweizerische Post die grösste Elektroflotte der Schweiz. Sie besteht aktuell aus rund 6000 dreirädrigen und über 1400 vierrädrigen E-Zustellfahrzeugen und rund 700 sonstigen Elektrofahrzeugen.
- In den Städten Zürich, Bern, Genf, Basel, Winterthur, Thun, Uster, Luzern und Vernier stellen wir Briefe und Pakete ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen zu. Bis 2030 stellen wir alle 10 700 Zustellfahrzeuge auf alternative Antriebe um.
- Rund 100 Postautos sind mit elektrischen Antrieben im Einsatz. Bis spätestens 2040 sollen alle 2300 Postautos mit fossilfreiem Antrieb unterwegs sein.
Immobilien
- 2021 bis 2024 wurden 18 Post-Gebäude energetisch saniert und von 2010 bis 2024 wurden 21 Gebäude mit Minergie- oder DGNB-Zertifikaten (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) ausgezeichnet.
- Ab 2030 sollen 80 Prozent der post-eigenen Gebäudeflächen fossilfrei beheizt werden – mit Wärmepumpen, Holzpellets oder Fernwärme. Ende 2024 waren es bereits 63 Prozent.
Strom
- Der gesamte Strombedarf der Schweizerischen Post wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen aus der Schweiz gedeckt. Zusätzlich nutzt die Post für die Elektromobilität, My Post 24-Automaten und die eigenbetriebenen Filialen «naturemade star»-zertifizierten Ökostrom.
- Aktuell erzeugen 52 Standorte mit Photovoltaikanlagen jährlich rund 7,5 Gigawattstunden Solarstrom, was etwa sechs Prozent des gesamten Strombedarfs entspricht. Ein Teil des erzeugten Stroms wird direkt vor Ort genutzt, zum Beispiel in regionalen Paketzentren.
Weitere Informationen zum Engagement der Post finden Sie unter Klima und Energie.
22 Postorganisationen feiern heute, am 18. September 2025, den 7. Green Postal Day und laden andere Branchen dazu ein, sich ebenfalls gemeinsam für den Klimaschutz einzusetzen. Die Postorganisationen bekräftigen damit ihr Engagement für eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft, angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO. Mehr Informationen gibt es auf der Website der International Post Corporation (IPC).