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Sushi, Scrum und Kinderhort unter einem Dach

Von Simon Huber | 18.03.2019

Philip arbeitet bei der IT Post in Zollikofen und erzählt dir, was Sushi, Kinderhort und gebügelte Hemden miteinander zu tun haben.

Am Standort Zollikofen der Post IT Services arbeiten über 650 Mitarbeitende aus verschiedenen Disziplinen. Soweit so normal. Nicht ganz. Philip ist System Engineer und hat mir erzählt, was den Standort besonders macht. Im Video nimmt er dich auf einen Rundgang durch die Räumlichkeiten in Zollikofen mit.

Philip, du arbeitest seit rund zehn Jahren in Zollikofen. Was zeichnet den Standort aus?

Die familiäre Arbeitsatmosphäre. Alle Teams sind trotz der Grösse des Standortes sehr nahe bei einander. Dadurch kann jeder schnell beim anderen vorbeigehen und man hilft sich gegenseitig. Diesen persönlichen Kontakt schätze ich sehr und ich denke das unterscheidet den Standort Zollikofen von anderen Standorten oder auch von anderen Grossunternehmen.

Nebst der familiären Atmosphäre, was ist speziell an der Arbeit in Zollikofen?

Man kümmert sich um die Mitarbeitenden. Neben einem Kinderzimmer, das für Kinder und ihre Betreuung gratis zur Verfügung steht, gibt es einen tollen Fitnessraum, indem man sich über den Mittag auspowern kann. Wer zudem keine Lust auf das Essen im Personalrestaurant hat, kann jeden Donnerstag bei einem Arbeitskollegen Sushi oder California Rolls bestellen, welche eine Bekannte von ihm zubereitet. Wir haben also sozusagen unseren hauseigenen, sehr familiär angehauchten Lieferdienst.

Gibt es Orte, an denen du besonders gerne arbeitest?

Ich geniesse es sehr, in einem der vielen Projekträume mit meinen Kollegen an einer Aufgabe zu feilen. Die abgeschlossene Atmosphäre steigert meiner Meinung nach die Konzentration und fördert dadurch die Qualität des Endergebnisses. Ansonsten mag ich die vielen kleinen Kaffee-Ecken im Gebäude, wo man spontan mit Kollegen über technische Konzepte diskutiert oder sich auch mal eine kleine Auszeit gönnen kann.

Habt ihr spezielle Arbeitsmethoden oder Rituale im Team?

Wir haben ein gemeinsames Team-Kaffee, wo wir uns auch häufig über Privates unterhalten. Zudem arbeiten wir in vielen Projekten nach agilen Arbeitsmethoden, wie beispielsweise Scrum. Dabei führen wir zweiwöchentliche Rückblick- und Planungsmeetings durch, teilweise sogar mit einem physischen Scrum-Board, aber meistens doch eher mit Jira. Zudem besprechen wir in Daily Stand-Ups gestrige und tagesaktuelle Tätigkeiten sowie mögliche Hindernisse.

Woran arbeitest du momentan?

An zwei Projekten: Einerseits ein Projekt namens Integration Service Messaging, bei dem es um die Bereitstellung der Infrastruktur für den Datenaustausch zwischen Applikationen geht. Die Lösung wird die Integration von neuen Business-Applikationen wesentlich vereinfachen. Andererseits arbeite ich im Projekt Data Analytics Capability mit, das heisst wir bauen und betreuen in einem DevOps-Team eine Plattform mit verschiedenen Technologien, damit interessierte Stakeholder einfacher Auswertungen aus verschiedensten Datenquellen aufbereiten und so einen Mehrwert fürs Business generieren können.

Was sind Herausforderungen in deiner Tätigkeit?

Da gibt es einige. Beispielsweise selbst entwickelte Applikationen so zu designen, dass sie skalierbar, sicher und stabil sind und zudem optimal betrieben werden können. Daneben muss man die eingesetzten Software-Versionen aktuell halten, Fehler beheben, Verbesserungen und Security-Patches möglichst rasch einfliessen lassen. Deshalb setzen wir Technologien ein, die uns einen möglichst hohen Automatisierungsgrad ermöglichen. Das benötigt in allen Bereichen eine gemeinsame Vision, sehr detaillierte Planung und Abstimmung der verschiedenen Projekte, was manchmal sehr herausfordernd sein kann.

Was reizt dich besonders an deinen Aufgaben?

Ich finde es toll, dass selten ein Tag wie der andere ist. Es gibt stets neue Herausforderungen, bei denen ich dazu lernen kann. Auch geniesse ich die Aufgabenvielfalt und die verschiedenen modernen Technologien, mit denen ich mich täglich beschäftige.

Vermisst du etwas?

Nein, eigentlich nicht. Sogar einen Hemden-Bügelservice haben wir (lacht)! Toll wären natürlich neue Kolleginnen und Kollegen, die unsere vakanten Stellen besetzen.

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