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Die Post unterzeichnet die Sicherheits-Charta der Suva

Von Prisca Wolfensberger | 19.01.2018 | 1 Kommentar

René soll die Paketförderanlage warten, doch diese steht gerade in Betrieb. Das könnte für ihn gefährlich werden. Um sie zu warten, müsste René ihre Sicherheitseinrichtung überbrücken. Er sagt deshalb «Stopp». René hat richtig reagiert. Und damit allenfalls einen schlimmen Unfall verhindert.

In den letzten fünf Jahren erlitten bei der Post durchschnittlich sechs Prozent der Mitarbeitenden einen Berufsunfall. Unfälle geschehen nicht zufällig, sondern sind meistens das Resultat einer Kette von Versäumnissen. Die meisten Unfälle könnten durch entsprechende Vorsichtsmassnahmen verhindert werden. Dazu gehören beispielsweise die Einführung von Mitarbeitenden am Arbeitspatz oder dem richtigen Einsatz von Schutzausrüstungen. Die Vorgesetzten besitzen hierbei eine wichtige Vorbildfunktion.

Überhaupt ist Sicherheit eine Führungsaufgabe. Führungspersonen haben die Mitarbeitenden mit regelmässigen Informationen und Instruktionen dafür zu sensibilisieren. Sie haben Gefahrenpotentiale zu eliminieren und den Mitarbeitenden das Recht einzuräumen, «Stopp» zu sagen, wenn eine Arbeit gefährlich sein könnte. Genauso wie es René in unserem Beispiel getan hat. Erst wenn die Gefahr beseitigt ist, ist der Weg frei zum Weiterarbeiten. Die Schweizerische Post hat eine eigene Fachstelle und zahlreiche Spezialisten, die sich für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einsetzen. Sie unterstützen alle Mitarbeitenden der Post, von der Konzernleitung bis zu den Mitarbeitenden, in der Umsetzung von rechtlichen Vorgaben. Dies ganz nach dem Motto «Safety First».

Sicherheit ist ein Recht…

Die Post nimmt ihre Verantwortung als Arbeitgeberin wahr. Deshalb haben die Post-Konzernleiterin Susanne Ruoff und Suva-CEO Felix Weber am 19. Januar 2018 gemeinsam die Sicherheits-Charta unterschrieben. Susanne Ruoff betonte dabei: «Die Sicherheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz ist mir persönlich wichtig. Denn sie sind das höchste Gut und das wertvollste Kapital des Unternehmens. Mit der Unterzeichnung der Charta setzt die Schweizerische Post ein klares Signal an die Führungspersonen und Mitarbeitenden, die lebenswichtigen Sicherheitsregeln einzuhalten.» Deshalb hängt die Post die Charta an allen Standorten gut sichtbar aus. Die Standortleiter und Vorgesetzen erklären den Mitarbeitenden den Sinn dahinter.

…aber auch eine Pflicht

«Arbeitssicherheit ist nicht nur Führungsaufgabe. Sie ist auch Recht und Pflicht von jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter», sagt Felix Weber. Es geht darum, Schmerzen und Leid zu vermeiden. Gleichzeitig hat die Sicherheits-Charta natürlich auch zum Ziel, Ausfalltage und damit zusammenhängende Kosten zu vermeiden. Alle Mitarbeitenden sind aufgefordert, bei erkannter Gefahr Stopp zu sagen, diese zu beheben und erst dann weiter zu machen. Dies ganz nach dem Motto «Safety First».

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1 Kommentar

  • Thomas Feldmann

    Was soll da Besonderes daran sein? Jedes KMU, jeder Betrieb wird der SUVA unterstellt und muss sich an dessen Regeln halten sowie die Beiträge bezahlen. Wieso wurde bis anhin die Post davon ausgenommen?

    Veröffentlicht 12.04.2018 16:13