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Work Smart: Wohin gehst du heute arbeiten?

Von Michel Romang | 09.06.2015 | 3 Kommentare

Nicole Passavant arbeitet bei der Post in der Kulturentwicklung. Dabei ist sie unter anderem verantwortlich für die «Work Smart» Initiative. Anlässlich der Unterzeichnung der «Work Smart» Charta durch unsere CEO Susanne Ruoff spricht Nicole im Interview über die Initiative und ihre Aufgaben.

Nicole, du leitest bei der Post das Projekt «Work Smart», bei dem unsere CEO Susanne Ruoff gemeinsam mit den CEOs weiterer Firmen eine Charta unterzeichnet haben. Was ist das Ziel dieser Charta und der «Work Smart» Initiative?

Die Work Smart Initiative ist die Weiterentwicklung des Home Office Day. Neben uns bilden aktuell die SBB, Swisscom, Mobiliar, Microsoft und Witzig the Office Company die Trägerschaft der Initiative. Wir möchten gemeinsam die flexiblen Arbeitsformen fördern. Das heisst, Verhaltensänderungen erzielen beziehungsweise Rahmenbedingungen schaffen, um den wachsenden Bedürfnissen nach flexiblen Arbeitsformen besser gerecht zu werden. Mit der Unterzeichnung der Charta unterstreichen wir und die beteiligten Unternehmen unsere Absicht, die Ziele der Initiative aktiv anzugehen und in unseren jeweiligen Unternehmen umzusetzen.

Die Initiative will das flexible Arbeiten fördern. Was heisst das genau?

Eine Studie hat gezeigt, dass ca. 50% der arbeitenden Bevölkerung in der Schweiz „smart“ arbeiten könnte. Diese Leute könnten ihre Arbeit auch von einem anderen Ort als dem fixen Arbeitsplatz im Büro erledigen. Mit der Initiative möchten wir den Unternehmen und deren Mitarbeitenden zeigen, dass es sinnvoll ist, sich aktiv für den einen oder anderen Arbeitsort zu entscheiden. Muss ich zum Beispiel ein Konzept schreiben, brauche ich Ruhe und Konzentration, die ich entweder Zuhause oder in einem geschlossenen Raum finde. Arbeite ich kreativ oder brauche den Austausch mit Arbeitskolleginnen und –kollegen setze ich mich in die offenen Räumlichkeiten. Am liebsten arbeite ich in einer internen Café-Lounge, Zuhause oder im Zug.

Wieso beteiligt sich die Post bei der «Work Smart» Initiative?

Mit dem Umzug in den EspacePost (dem neuen Hauptsitz im Wankdorf) hat sich für viele Mitarbeitende das Umfeld geändert. In der Schönburg hatten die meisten einen fixen Arbeitsplatz, welchen sie nach ihrem Gusto einrichten konnten. Neu haben wir ein Desk-Sharing-Konzept, bei dem man jeden Tag einen neuen Platz belegen kann und diesen abends wieder komplett aufräumt. Ausserdem gibt es jetzt verschiedene Interaktionszonen, welche für einen kurzen Austausch oder ein längeres Meeting genutzt werden können. Die Mitarbeitenden können sich so ihren Arbeitsort aussuchen, an welchem sie die aktuellen Aufgaben am besten erledigen können. Das kann auch immer derselbe Arbeitsplatz mit den Teamkolleginnen und –kollegen um sich herum sein. Wichtig ist, dass man den Ort findet, welcher sowohl den Bedürfnissen des Unternehmens als auch denjenigen des Individuums gerecht wird. Erst so entsteht ein optimales Resultat.

Nebst der Unterzeichnung der Charta gibt es vom 15.-19. Juni die «Work Smart» Week. Was geschieht während dieser Zeit?

Wir möchten mit der Unterzeichnung der Charta nicht nur unsere Absicht kundtun, sondern die Ideen der «Work Smart» Initiative auch aktiv umsetzen. Deshalb haben wir verschiedene Aktionen im Rahmen der «Work Smart» Week geplant. Jedes Unternehmen bietet während dieser Woche Events zu den drei Fokusthemen Technik, Infrastruktur und Mensch an. Am 17. Juni lädt die Post zu einem Podiumsgespräch und Workshop zum Thema «Work Smart: Der Mensch im Mittelpunkt» ein. Am Donnerstag, 18. Juni, bieten wir zusammen mit unserer Nachbarin SBB Führungen im jeweils anderen Hauptsitz an. Am Freitag ziehen wir dann gemeinsam ein Fazit der Woche und diskutieren, wie wir die gewonnenen Erkenntnisse für die Zukunft nutzen können. Diese Diskussion wird live online übertragen. Zusätzlich kann man während der ganzen Woche einen Tag in einem PopupOffice in der Schweiz arbeiten gehen.

Wer kann an diesen Events teilnehmen und was erwartet die Teilnehmenden an unserem Podiumsgespräch und den Workshops?

Grundsätzlich können alle, die das Thema „smart Work“ interessiert, an den Events teilnehmen. Anmelden kann man sich online unter: www.work-smart-initiative.ch. Natürlich sprechen wir insbesondere die Mitarbeitenden der Trägerfirmen und Partnerorganisationen an, die das Konzept ja zum Teil bereits kennen und leben.

Bei unserer Podiumsdiskussion stellen wir den Mensch in den Mittelpunkt. Flexibles Arbeiten ist für die einen ein Segen, andere verfolgen die Bewegung sehr kritisch. Darauf wollen wir eingehen. An der Podiumsdiskussion mit dabei sind: Lucrezia Meier-Schatz (Nationalrätin und Geschäftsführerin ProFamilia), Yves-André Jeandupeux (Leiter Personal, Post), Franz Huber (Leiter Poststellen und Verkauf, Post), Fritz Gurtner (Leiter Sektion Logistik, syndicom) und Alex Senn (Head of Recruiting and Employability, Swisscom). In den daran anschliessenden drei Workshops greifen wir die Themen erneut auf und erarbeiten konkret, welche Leitplanken und Führungskultur «Work Smart» braucht. Wir wollen Dos und Dont’s für Mitarbeitende wie Führungskräfte definieren.

Du arbeitest im Bereich Kulturentwicklung auf Stufe Konzern bei der Post. Die «Work Smart» Initiative ist ein Teil deiner Arbeit. Welche weiteren Aufgaben nimmst du sonst noch wahr?

Meine beiden anderen grossen Themen sind die Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit (GFZ) und Kaizen. Die GFZ bestehen bei uns aus Vertrauen, Verantwortung und Beweglichkeit. Dies sollen aber keine leeren Begriffe, sondern Teil unserer Postkultur sein und von allen gelebt werden. Die «Work Smart» Initiative passt übrigens sehr gut zu allen drei Grundsätzen. Mit Kaizen streben wir die ständige Verbesserung in unserer täglichen Arbeit an. Dadurch schaffen wir einen Nährboden für Innovationen. Gemeinsam haben alle drei Themen, dass sie Trends aufgreifen und abstrakte Ziele vorgeben. Der wichtigste Teil meiner Arbeit ist es, die Themen greifbar zu machen und konkrete Vorschläge und Massnahmen zu entwickeln, die im Arbeitsalltag umgesetzt werden können.

Hier findet ihr die Medienmitteilung zur Unterzeichnung der Charta der «Work Smart» Initiative.

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3 Kommentare

  • HerbertGacle HerbertGacle

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