Drohnen
Längst keine Vision mehr

Anchor Navigation

Die Schweizerische Post ist beim Einsatz von Drohnen in der Logistik an vorderster Front dabei. In verschiedenen Regionen der Schweiz transportiert sie zusammen mit Partnern Laborproben im Dienst der Gesundheit.

Drohnenlogistik der Post
Schneller und ökologischer Transport

Logistikdrohnen der Post

Dank Drohnen sind Transporte flexibler, unabhängiger von der Verkehrslage und ökologischer als ein Kurier auf der Strasse. Eine Autofahrt von einer Dreiviertelstunde wird zu einem staufreien Flug von wenigen Minuten. Das bedeutet einen echten Mehrwert für Kunden aus dem Gesundheitswesen und damit auch ihre Patientinnen und Patienten. Denn besonders im Gesundheitsbereich sind Sendungen häufig dringend und Geschwindigkeit kann entscheidend sein.

Bei über 140 Millionen Paketen im Jahr werden Drohnen nicht flächendeckend zum Einsatz kommen – die Menge ist schlicht zu gross. Drohnen werden in Zukunft aber die traditionelle Paketzustellung sinnvoll ergänzen, vor allem dort, wo Sendungen sehr dringend sind oder an schwer erreichbare Orte transportiert werden müssen.

Technische Angaben zur Drohne

Unterwegs im Dienst der Gesundheit
Einsatzgebiete der Post-Drohnen

Entdecken Sie die Drohnen-Projekte der Post und ihren Partnern.

Die Schweizer Premiere: Zusammen mit dem Tessiner Spitalverbund EOC etablierte die Post in Lugano 2017 die erste Drohnenverbindung für den Transport von Laborproben. Seither fanden mehr als 2000 erfolgreiche Flüge zwischen dem Ospedale Italiano und dem Ospedale Civico statt. Heute ist die Drohne in Lugano täglich im Einsatz und transportiert Laborproben bis zu 45 Minuten schneller als der Autokurier.

Seit Dezember 2018 transportiert die Post im Auftrag des Universitätsspitals Zürich (USZ) und der Universität Zürich Laborproben per Drohne. Die Route führt von einer Dachterrasse des Nord-Trakts am USZ bis zur Universität Zürich Irchel an der Winterthurerstrasse 190. Die Drohne fliegt – soweit möglich – über bewaldetes Gebiet.

Für die Strecke von zweieinhalb Kilometern benötigt die Drohne rund vier Minuten. Sie legt die Route damit doppelt so schnell und ökologischer zurück wie ein Kurier auf der Strasse, ganz unabhängig von der Verkehrslage.

Die Post transportierte im Juni 2018 während zwei Wochen im Auftrag der Insel Gruppe testweise Laborproben mit Drohnen. Dabei verband die Drohne das Spital Tiefenau und das Zentrallabor am Universitätsspital Bern.

Derzeit werten die Insel Gruppe und die Post die Flüge in Bern aus.

Von Juni 2018 bis im Frühling 2019 transportierte die Schweizerische Post Laborproben für das Zentrallabor Zürich (ZLZ) in luftiger Höhe über das Zürcher Seebecken. Die Drohne verband das ZLZ-Notfalllabor in der Hirslanden Klinik Im Park mit dem Zentrallabor an der Forchstrasse 454 in Zollikon. Sie benötigte für die Strecke rund sieben Minuten und war damit bis zu fünfmal schneller am Ziel als ein Kurier auf der Strasse.

Impressionen
Drohnen in der Logistik

Blick in die Zukunft

Durch eine Naturkatastrophe abgeschnittene Dörfer versorgen, schwierig erreichbare Brandherde löschen, sensible Anlagen wie Stauseen überwachen: Experten sind sich einig, dass sich Drohnen in den nächsten Jahren stark verbreiten werden. Als Logistikspezialistin will die Post das Potenzial von Drohnen in Transportlösungen nutzen, von denen die Gesellschaft profitiert. Das Gesundheitswesen macht dabei den ersten Schritt.

Das Early-Label der Post

«Drohnen» ist ein early-Produkt der Post. Das early-Label steht für Innovationen, welche die Post zusammen mit ihren Kunden testet und weiterentwickelt. Weitere Informationen unter: www.post.ch/early.

Ebenfalls interessant

Kontaktieren Sie uns
Wir helfen gerne weiter

Unternehmen und Private

Schreiben Sie uns via E-Mail.

Journalisten

Kontaktieren Sie bitte unsere Medienstelle.

Unsere Adresse

Post CH AG
Entwicklung und Innovation
Wankdorfallee 4
3030 Bern
Schweiz