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Briefmarken im Zeichen heimatlichen Schaffens

Vier altehrwürdige Dampfschiffe aus allen Landesteilen der Schweiz zieren die diesjährigen Pro-Patria-Briefmarken. Die teilweise über 100 Jahre alten technischen Wunderwerke verkehren heute noch auf ihren angestammten Seen. Erst vor 50 Jahren erklärte der Bundesrat den Schweizerpsalm zur Nationalhymne. Zum Jubiläum gibt die Post einen Sonderblock mit vier Briefmarken heraus. Auf jeder Marke ist die erste Strophe in einer der vier Landessprachen abgedruckt zu erkennen jedoch nur unter UV-Licht. Diese sowie alle weiteren neuen Briefmarken der zweiten Ausgabe des Jahres sind ab sofort erhältlich und ab dem 5. Mai unbeschränkt gültig.

Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, hat die Schifffahrt eine beachtliche Tradition. Die Dampfschiffe «Blüemlisalp», «La Suisse», «Piemonte» und «Gallia» wurden zwischen 1904 und 1913 erbaut, in einer Zeit in der Schifffahrten Luxus waren und sich beim aufstrebenden Bürgertum wachsender Beliebtheit erfreuten. Die bis zu 900 Passagiere fassenden Schiffe wurden bis heute immer wieder restauriert.

Nach wie vor regelmässig unterwegs

Die Schiffe werden mit viel Sorgfalt gepflegt und sind bei Ausflüglern sehr beliebt. Die vier abgebildeten Dampfschiffe sind auf dem Thunersee, dem Genfersee, dem Lago Maggiore und dem Vierwaldstättersee noch immer fahrplanmässig im Einsatz und stehen auch für spezielle Anlässe zur Verfügung. Auf den Sondermarken sind die Dampfschiffe umrahmt von der Bergwelt der jeweiligen Region abgebildet. Sie wurden dafür von der Winterthurer Gestalterin Sandra di Salvo ins rechte Licht gerückt.

Nationalhymne mit wechselvoller Geschichte

Der Schweizerpsalm wurde bereits 1841 komponiert. Zahlreiche Vorstösse, das beliebte Lied zur Schweizer Nationalhymne zu machen, scheiterten jedoch. Erst 1961 beschloss der Bundesrat, dass der Schweizerpsalm provisorisch als Nationalhymne gelten solle. Erst 20 Jahre später ersetze er «Rufst du, mein Vaterland» definitiv als Landeshymne.

Strahlenmeer im UV-Licht

Zum 50-Jahr-Jubiläum erscheint ein Sonderblock zu vier Mal 25 Rappen, auf dem die erste Strophe des Schweizerpsalms in allen vier Landessprachen aufgeführt ist. Sichtbar wird der Text allerdings nur unter UV-Licht. Der Ustermer Emanuel Hengartner gestaltete die Marken auf dem Hintergrund von Farbfotografien aus der Urschweiz. Durch Sonneneinstrahlung entstehende Lichteffekte unterstreichen dem Liedtext entsprechend die starke Wirkung der eindrücklichen Landschaften.

Wälder und Handwerk

Weiter ist in der Briefmarkenausgabe 2/2011 die Europasondermarke dem Thema «Wälder» gewidmet. Abgerundet wird die Ausgabe mit der Vervollständigung der Dauermarkenserie «Traditionelles Handwerk in der Schweiz» zu den Themen «Schmieden» und «Töpfern».

Die Sujets der Briefmarkenausgabe 2/2011

  • Dampfschifffahrt (Pro Patria) – Sondermarken mit Verkaufszuschlag à 0.85 (+0.40) und 1.00 (+0.50) Franken
  • 50 Jahre Schweizer Landeshymne – Sonderblock mit vier Marken à 0.25 Franken
  • Wälder – Sondermarke Europa à 1.00 Franken
  • Traditionelles Handwerk in der Schweiz – Dauermarken à 4.00 und 5.00 Franken
  • Biennale Venedig – Sondermarke à 1.00 Franken

Die Briefmarken der Ausgabe 2/2011 sind ab 5. Mai 2011 unbeschränkt gültig und ab sofort unter www.post.ch/philashop sowie in den Philatelie- und Poststellen erhältlich.

Downloads

«Wälder» - Sondermarke Europa - CHF 1.00

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«Pro Patria» - Sondermarke mit Verkaufszuschlag - CHF 0.85 + 0.40 Piemonte

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«Pro Patria» - Sondermarke mit Verkaufszuschlag - CHF 0.85 + 0.40 Gallia

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«Pro Patria» - Sondermarke mit Verkaufszuschlag - CHF 1.00 + 0.50 Blüemlisalp

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«Pro Patria» - Sondermarke mit Verkaufszuschlag - CHF 1.00 + 0.50 La Suisse

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«Biennale Venedig» - Sondermarke - CHF 1.00

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«50 Jahre Schweizer Hymne» - Sonderblock - CHF 1.00

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«Traditionelles Handwerk in der Schweiz» - CHF 4.00 Töpfern

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«Traditionelles Handwerk in der Schweiz» - CHF 5.00 Schmieden

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