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Post investiert in Attraktivität von Briefen und Paketen

Die Schweizerische Post investiert in den nächsten Jahren rund 20 Millionen Franken in die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen. Mit spürbaren Massnahmen soll die bereits sehr gute Qualität der Post weiter erhöht werden. Ab 5. September 2011 werden 93 Prozent der Briefe erst nach 17 Uhr aus den Briefeinwürfen abgeholt. Dazu werden an zusätzlichen rund 140 Standorten Spätleerungen um 19 Uhr und auch rund 140 neue Sonntagsleerungen um 17 Uhr eingeführt. Mit einer Investition in modernste Technik in Briefzentren und in Personalschulung soll die hohe Verlässlichkeit bei der Verarbeitung und Zustellung von Briefen noch gesteigert werden. Weiter schafft die Post zusätzliche PickPost-Stellen und bietet neu über 200 Poststellen mit späterer Annahme von PostPac Priority an. Die Massnahmen verbessern das Angebot in peripheren Regionen deutlich.

Für die Post ist die Qualität ihrer Dienstleistungen eine Priorität, die sie in ihrer Vision und in ihrer Strategie verankert hat. Mit ihrer weltweit bekannten Dienstleistungsqualität will sie trotz immer intensiverer Konkurrenz die Spitzenposition in ihren vier Märkten behaupten. Aus diesem Grund wird die Post in den nächsten Jahren rund 20 Millionen Franken investieren, um ihr bereits sehr gutes Qualitätsniveau noch weiter zu erhöhen.

Investition in moderne Technologie

Bei der Verlässlichkeit in der Verarbeitung und Zustellung von Briefen gehört die Post in Europa bereits heute zur Spitzengruppe. Damit diese ausgezeichneten Werte in Zukunft gehalten oder sogar verbessert werden können, investiert die Post in den kommenden Jahren rund 10 Millionen Franken in modernste Technologie und die Schulung des Personals. Mit dem Einsatz von Identifikationschips auf Brief-Sammelbehältern können Sendungen künftig besser überwacht und allfällige Fehlmanipulationen gezielt behoben werden. Mit dieser Massnahme soll die Attraktivität des Briefs auch in Zukunft erhalten bleiben.

Spätere Leerungszeiten bei Briefeinwürfen

Ab 5. September 2011 führt die Post für gut frequentierte Briefeinwürfe deutlich verbesserte Leerungszeiten ein. Konkret setzt sie drei Massnahmen um: Erstens werden 93 Prozent der Briefe künftig erst nach 17 Uhr abgeholt. Zweitens wird die Post in Zukunft flächendeckend an 457 gut frequentierten Standorten Briefeinwürfe anbieten, die um 19 Uhr oder sogar später geleert werden. Das sind 139 mehr als bisher. Drittens wird es künftig bei 396 Briefeinwürfen eine Sonntagsleerung um 17 Uhr geben. Das sind 143 mehr als bisher. Mit diesen Massnahmen kann die Post künftig in allen Regionen an Zentrumslagen Briefeinwürfe mit attraktiven Leerungszeiten anbieten. Diese Massnahmen kosten pro Jahr rund acht Millionen Franken.

Verbesserungen bei Zugangspunkten

Auch bei den Paketen will die Post die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden noch besser erfüllen. Deshalb will sie die Zahl ihrer PickPost-Stellen von derzeit 350 auf künftig gegen 500 erhöhen. Mit dieser Gratisdienstleistung können Kundinnen und Kunden, die tagsüber ihre Sendungen nicht in Empfang nehmen können, ihre Pakete und eingeschriebenen Briefe abholen, wann und wo sie wollen. Nebst klassischen Poststellen können dies auch Bahnhöfe, Kioske und Tankstellen sein.

Um den Kundinnen und Kunden die Aufgabe ihrer Sendungen zu erleichtern, verlängert die Post die Annahmezeiten für PostPac Priority in 64 Poststellen in der Schweiz. Neu nehmen insgesamt über 200 Poststellen bis 16 Uhr Pakete an, die am Folgetag geliefert werden sollen. Die beliebte Post-App zeigt den Kunden die nächsten Poststellen mit dieser Dienstleistung an. Ab 5. September 2011 wird es auf dem Postportal und der Post-App zudem eine Standortsuche für Briefeinwürfe geben.