Medienmitteilungen

Post unterstützt Windenergie-Projekt in Neukaledonien

Dank der Schweizerischen Post können Briefe, Pakete und Güter klimaneutral versandt werden. Im Jahr 2010 waren rund 70 Millionen Sendungen mit «pro clima»-Zuschlag unterwegs. Mit den gesammelten Zuschlägen unterstützt die Post eine Windfarm in Neukaledonien und kann so insgesamt 27‘000 Tonnen CO2 kompensieren. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoss einer Gemeinde mit rund 4‘500 Einwohnern. In einer Internetwahl hatten sich 46 Prozent der Abstimmenden für das Projekt im Pazifik ausgesprochen.

Wer die CO2-Emissionen kompensieren will, die beim Postversand entstehen, kann dies bei der Schweizerischen Post mit «pro clima» tun. Im vergangenen Jahr kamen durch die «pro clima»-Zuschläge unserer Kundinnen und Kunden rund 350‘000 Franken zusammen. Diesen Betrag investiert die Post nun vollumfänglich in eine Windenergie-Anlage in Neukaledonien. Das Projekt wäre ohne Zusatzfinanzierung nicht realisierbar. Mit diesem Post-Engagement wird die Atmosphäre um 27‘000 Tonnen CO2 entlastet, was dem jährlichen CO2-Ausstoss einer Gemeinde mit rund 4‘500 Einwohnern entspricht. Das Projekt in Neukaledonien erhielt bei einer Internetabstimmung 46 Prozent aller Stimmen. Zur Wahl standen zudem ein Biomasse-Kraftwerk in Indien und ein Abfalldeponiegas-Kraftwerk in der Türkei.

Sauberer Windstrom für Neukaledonien

Beim ausgewählten Umweltprojekt handelt es sich um eine Windenergie-Anlage auf der Hauptinsel Neukaledoniens. Durch den Einsatz von sechs Windfarmen wird Kohle als Energielieferant abgelöst. Damit wird die Emission an klimaschädlichen Gasen verringert, die lokale Luftqualität verbessert und Neukaledonien unabhängiger vom Import fossiler Brennstoffe. Ferner ist das Projekt auch für die lokale Bevölkerung von Bedeutung, da es 50 Arbeitsplätze schafft und so den Druck zur Auswanderung verringert. Die speziell konstruierten Windturbinen überstehen auch tropische Wirbelstürme, da sie bei einer Taifunwarnung abgelegt werden können. Dank dieser Technologie haben die Windfarmen den kürzlich vorübergezogenen Taifun «Yasi» schadlos überstanden.

Konsequente Klimaschutzstrategie

Die Post verfolgt eine konsequente Klimaschutzstrategie: Sie reduziert den Energieverbrauch so weit wie möglich und ersetzt Energien aus nicht erneuerbaren Quellen durch erneuerbare Energien. Über das Angebot «pro clima» können Kundinnen und Kunden die CO2-Emissionen aus dem verbleibenden Energieverbrauch kompensieren. Bei der Kompensation unterstützt die Post nur Klimaprojekte mit dem unabhängig kontrollierten «Gold Standard». Dieses derzeit höchste Qualitätslabel garantiert, dass die CO2-Reduktionsprojekte zu einer realen Reduktion von Treibhausgasen führen und eine nachhaltige Entwicklung im jeweiligen Land fördern. Bis jetzt gibt es noch keine realisierten Gold-Standard-Projekte in der Schweiz.