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Punktuelle Änderungen bei Angebot und Preisen

Die Schweizerische Post führt per 1. April 2012 punktuelle Änderungen in ihrem Dienstleistungsangebot ein. Betroffen sind verschiedene Zusatzleistungen und Angebote im Auslandversand sowie Dienstleistungen rund um den Postempfang. Die Änderungen bringen nebst Preiserhöhungen auch Preissenkungen mit sich. Mit den Anpassungen will die Post bei den jeweiligen Dienstleistungen die Kunden­orientierung stärken und die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Die meisten betroffenen Dienstleistungen erbringt die Post im Wettbewerb mit Dritten. Einzelne Massnahmen fallen in den Monopolbereich und müssen noch vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt werden. Die Preise für Einzelbriefe (A- und B-Post) und Inlandpakete bleiben unverändert.

Die Schweizerische Post überprüft regelmässig ihr Dienstleistungsangebot und führt alljährlich Anpassungen durch. Per 1. April 2012 nimmt sie verschiedene punktuelle Änderungen bei Zusatzleistungen, Auslandsendungen sowie Dienstleistungen rund um den Postempfang (sogenannte Empfängerleistungen) vor.

Einige Änderungen betreffen speziell das Privatkundenangebot. So bietet die Post für Privatkunden neu die Zusatzleistung «Sendungsverfolgung» für A-Post-Briefe an. Gegen einen Aufpreis kann dadurch der Weg einer Briefsendung von der Abgabe am Schalter bis zur Zustellung verfolgt werden. Bisher war dies nur bei Einschreibebriefen und bei Paketen möglich. Weiter will die Post die Preise der Zusatzleistungen «Einschreiben», «Eigenhändig» und «Rückschein» je für Inland- und Auslandsendungen vereinheitlichen. Die Zusatzleistung «Nachnahme» wird teurer und nur noch in Kombination mit «Einschreiben» angeboten. Bei Auslandpaketen werden die Zonen vereinfacht, was zu Preisanpassungen führt.

Im Geschäftskundenangebot wird bei Inlandpaketen und Expresssendungen der Preis für die Zusatzleistung «Signature» angehoben. Bei Auslandspaketen und Kuriersendungen URGENT Business hat die Einführung einer zusätzlichen Preiszone in der Summe eine Preissenkung zur Folge. Massenbriefsendungen ECONOMY nach Deutschland werden deutlich günstiger und dadurch wettbewerbsfähiger. Die Umsatzrabatte für Massenbriefe werden angepasst.

Im Angebot für Privat- und Geschäftskunden werden die Preise für den klimaneutralen Versand von Postsendungen («pro clima-Versand») gesenkt. Über die neuen «pro clima»-Preise wird die Post ihre Kunden im Frühling 2012 nach erfolgter Auswahl der Kompensationsprojekte und auf der Basis der dann geltenden Preise auf dem CO2-Kompensationsmarkt informieren.

Verbesserungen und neue Preise für Postempfänger

Neu wird der Zugang zu Dienstleistungen rund um den Postempfang (sogenannte Empfängerleistungen für Privat- und Geschäftskunden) auch im Internet möglich sein. Damit haben Postempfänger ab dem 1. April 2012 die Wahl, Nachsendeaufträge, Vollmachten, Postfachdienstleistungen und Unteradressen entweder rund um die Uhr im Internet selbstständig zu verwalten, oder sich am Postschalter beraten und unterstützen zu lassen. Je nach Art des Bezugs bezahlen die Kundinnen und Kunden einen «Preis am Schalter» oder einen im Vergleich dazu ermässigten «Preis im Internet».

Bei einigen heute defizitären Empfängerleistungen will die Post mit Preisanpassungen eine Kostendeckung erreichen. Die heute sehr günstigen Preise für Nachsendeaufträge – zum Beispiel bei Wohnungswechseln – werden aufwandgerechter gestaltet, indem sie an der Auftragsdauer und der Anzahl erwachsener Personen pro Haushalt ausgerichtet werden. Dabei kommt es je nach Auftragsdauer zu Preiserhöhungen oder -senkungen. Die Preise bleiben auch im internationalen Vergleich noch immer günstig. Eine Verbesserung erfährt die Dienstleistung «Vollmachten». Kundinnen und Kunden haben künftig einen aktuellen und vollständigen Überblick darüber, wer in ihrem Namen Postgeschäfte erledigen kann. Die Vollmachten können an jedem beliebigen Postschalter und neu auch im Internet eröffnet oder gelöscht werden. Möglich wird dies, weil die Post sämtliche Vollmachten elektronisch erfassen und zentral verwalten wird. Für diese verbesserte Dienstleistung wird neu ein Preis eingeführt. Bei der Postfachzustellung werden spezielle Kundenwünsche wie Zweit- oder Drittpostfächer neu als kostenpflichtige Zusatzleistungen angeboten. Die Postfachzustellung bleibt aber für mehr als 95 Prozent der heutigen Kundinnen und Kunden kostenlos, denn sie besitzen ein Postfach im Einzugsgebiet ihrer regulären Postzustellung. Die Preise für die Dienstleistung «Unteradressen» werden auf ein aufwandgerechteres Niveau angehoben.

Kundenfreundlicher und wirtschaftlicher

Mit den Sortimentsanpassungen verfolgt die Post ihre Strategie weiter, ihre Angebote möglichst einfach und kundenfreundlich zu gestalten und ihre Preise verstärkt an den je nach Abwicklungsart und Kundensegment unterschiedlichen Kosten auszurichten. Zudem dienen die Preisanpassungen bei defizitären Dienstleistungen dazu, die Kostendeckung zu verbessern und aufgelaufene Mehrkosten auszugleichen. Die Post lebt damit dem auch im Gesetz verankerten Grundsatz nach, ihre Leistungen wirtschaftlich zu erbringen. Die meisten Massnahmen betreffen Dienstleistungen, die die Post im Wettbewerb mit Dritten erbringt. Einzelne betreffen den Monopolbereich und müssen vom zuständigen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt werden. Dies gilt für die Änderungen bei Zusatzleistungen für Inland-Briefsendungen unter 50 Gramm.

Preise für A- und B-Post bleiben stabil

Unverändert bleiben 2012 die Preise für Briefe und Inlandpakete des Grundangebots. Die Preise für A- und B-Post-Standardbriefe im Inland sind seit 2004 stabil. Studien zeigen, dass die Brief- und Paketpreise der Schweizerischen Post im internationalen Vergleich günstig sind.

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