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Sondermarke: Vitamin C als Sujet zum UNO-Jahr der Chemie

Zum «Internationalen Jahr der Chemie» der UNO gibt die Schweizerische Post eine Sonderbriefmarke heraus und würdigt damit die Bedeutung der Chemie für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz. Als Sujet dient das Vitamin-C-Molekül. Dessen künstliche Synthese war Tadeus Reichstein 1933 an der ETH Zürich erstmals gelungen, kommerziell vertrieben wurde die patentierte Lösung vom Basler Pharmakonzern Hoffmann-La Roche. Die von den Grafikern Daniel Dreier und Barbara Pfander gestaltete Briefmarke wirkt dreidimensional. Dank einem mehrstufigen Prägedruckverfahren entsteht der Eindruck, das Vitamin-C-Molekül schwebe als fassbares Objekt vor blauem Hintergrund im Raum. Die ab 24. Februar erhältliche Sondermarke zu 1 Franken ist ab 3. März gültig.

1911 erhielt Marie Curie für die Entdeckung der chemischen Elemente Polonium und Radium den Nobelpreis für Chemie. Die UNO nimmt das 100-jährige Jubiläum dieser Auszeichnung zum Anlass, 2011 zum Internationalen Jahr der Chemie zu erklären. Auch in der Schweiz spielt die Chemie eine grosse Rolle. Zahlreiche Forscher haben hier Pionierarbeit geleistet und damit den Grundstein dafür gelegt, dass die Schweiz heute zu den wichtigsten Standorten der internationalen Pharma- und Chemiebranche zählt.

Synthetisches Vitamin C – Produkt Schweizer Forschung

Die Schweizerische Post bildet auf ihrer Sondermarke im Wert von 1 Franken das Vitamin-C-Molekül ab. Es steht stellvertretend für die Innovationskraft der schweizerischen Forschung in der Chemie sowie für die Fähigkeit, diese auch kommerziell zu nutzen. Die künstliche Herstellung von Vitamin C auf der Grundlage von Traubenzucker war Tadeus Reichstein 1933 erstmals an der ETH Zürich gelungen. Er verkaufte sein Patent für synthetisches Vitamin C noch im selben Jahr an Hoffmann-La Roche. Von dort aus begann der Siegeszug der synthetischen Ascorbinsäure rund um die Welt.

Besonderes Prägedruckverfahren

Die Sondermarke der Post im Wert von 1 Franken zeigt das Modell des Vitamin-C-Moleküls. Durch ein mehrstufiges Prägedruckverfahren ist es gelungen, einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen und damit einen räumlichen Eindruck des Moleküls zu vermitteln. Unterstützt wird der Effekt durch den hellblauen Hintergrund, der zur Tiefenwirkung beiträgt und den Raum damit grösser und weiter erscheinen lässt. Gestaltet haben die Briefmarke die beiden Grafiker Daniel Dreier und Barbara Pfander aus Bern.

Die Briefmarke ist ab 24. Februar 2011 erhältlich und kann online ( www.post.ch/philashop ) bestellt werden. Ab dem 3. März ist sie in allen Poststellen erhältlich und unbeschränkt gültig.

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