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Schweizer Briefpost wird klimaneutral

Die Schweizerische Post setzt im Briefversand ein deutliches Zeichen für die Umwelt. Per 1. April 2012 kompensiert sie die CO2-Emissionen des gesamten adressierten Inlandbriefverkehrs. Der Versand von Briefen innerhalb der Schweiz wird dadurch klimaneutral. Für die Kompensation kommt neben hochwertigen Emissionszertifikaten aus internationalen Klimaschutzprojekten ein Projekt aus der Schweiz zum Zug. Die Post ergänzt so die Vorteile des physischen Briefs mit weiterem konkretem Klimaschutz und stärkt die Position des Briefs im Kommunikationsmarkt zusätzlich.

Die Post verfolgt eine konsequente Klimaschutzstrategie. Sie reduziert den Energieverbrauch und setzt auf erneuerbare Energien. Nun macht sie im Briefgeschäft einen weiteren bedeutenden Schritt: Ab 1. April 2012 führt die Schweizerische Post den klimaneutralen Versand für alle Inlandbriefe ein und übernimmt die «pro clima»-Zuschläge für die CO2-Kompensation. Dabei werden jährlich rund 50‘000 Tonnen CO2 kompensiert. Nebst internationalen «Gold Standard»-Projekten setzt die Post dabei erstmals auf ein Schweizer Klimaschutzprojekt. Durch diese Investition wird der komplette adressierte inländische Briefversand der Post klimaneutral.

Ein Grund mehr für den physischen Brief

Mit der Einführung des schweizweiten klimaneutralen Versands ergänzt die Post die Vorteile des physischen Briefs mit weiterem konkretem Klimaschutz. Während der Brief gegenüber elektronischen Konkurrenzmedien durch seine stärkere Wirkung überzeugt, sprechen auch die zahlreichen Klimaschutzmassnahmen bei der Briefverarbeitung für die physische Kommunikation. Die Position des Briefs im Kommunikationsmarkt wird durch diese jüngste Investition weiter gestärkt.

Ein weiterer Baustein einer umfassenden Klimaschutzstrategie

Der klimaneutrale Inlandbrief ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Klimaschutzstrategie der Post, bei der sie die Energieeffizienz steigert, den Anteil an erneuerbaren Energien erhöht und CO2-Emissionen kompensiert. Bis 2013 will die Post den jährlichen CO2-Ausstoss um 15‘000 Tonnen reduzieren. Dabei setzt die Post auf die sukzessive Umrüstung auf Elektrofahrzeuge in der Briefzustellung bis 2016, den Minergie-Standard bei Neu- und Umbauten und einen hohen Bahnanteil beim Transport zwischen den Zentren. Schon seit 2008 nutzt die Post zu 100 Prozent Elektrizität aus Wasser- und Windkraft und beabsichtigt nun, die Dächer von über 20 Betriebsgebäuden mit Fotovoltaikanlagen auszurüsten.

Pakete und Auslandsendungen: tiefere Preise für klimaneutralen Versand

Seit 2009 können Postkunden mit dem «pro clima»-Zuschlag die CO2-Emissionen kompensieren, die beim Versand entstehen. Auch nach der vollständigen CO2-Kompensation der inländischen Briefpost können Kunden beim inländischen Paket- und Stückgutversand und beim internationalen Postversand auf Wunsch den freiwilligen «pro clima – Versand» weiterhin nutzen. Aufgrund der günstigen Marktentwicklung bei den Emissionszertifikaten bietet die Post ab 1. April 2012 eine Preisreduktion für den klimaneutralen Versand an.