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Schweizer Bahnhöfe auf neuer Dauermarkenserie

In ihrer Herbstausgabe lanciert die Post eine neue Dauermarkenserie, macht einen Besuch im Verzascatal und geht philatelistisch in die Luft. Eine Sondermarke mit Verkaufszuschlag widmet sie zudem den Verdingkindern, während ein gelaserter Sonderblock für originelle Briefmarkenkunst sorgt.

Die Post lanciert in ihrer dritten Ausgabe dieses Jahres eine neue Dauermarkenserie mit dem Thema «Schweizer Bahnhöfe». Der Start erfolgt vorerst mit den vier gängigen Frankaturwerten CHF 0.85, 1.00, 1.50 und 2.00. Bis 2018 werden alle bisherigen Dauermarken ersetzt. Neu ist, dass es nicht mehr verschiedene Themen für die gängigen und grossen Werte gibt, sondern dass das Thema «Schweizer Bahnhöfe» die gesamte Serie zieren wird. Dabei kommen Gebäude vieler Bahnunternehmen der Schweiz zum Zug. Den Anfang machen die Bahnhöfe von Brig, Luzern, Bellinzona und Genf.

Neue Sonderblöcke mit Lasertechnik und einem Gruss aus dem Tessin

Auf dem Sonderblock «Laserschnitt» warten besondere Briefmarken-Bijoux auf die Briefmarkenfreunde. Bei der Produktion wurden Laserstrahlen eingesetzt – eine Technologie, die beispielsweise für die Korrektur von Sehschwächen oder für die Wiedergabe von Speichermedien wie CDs und DVDs verwendet wird. Entstanden sind zwei Briefmarken in Form einer Blume und eines Schmetterlings. Beide Marken haben einen Frankaturwert von je CHF 1.00.

Einen weiteren Sonderblock hat die Post dem Verzascatal – einer typischen Schweizer Landschaft – gewidmet. Lediglich wenige Minuten von den Städten Locarno und Ascona entfernt, vermittelt das Tal immer noch ein Stück Tessiner Vergangenheit. Auf der 2-Franken-Marke ist die berühmte Römerbrücke «Ponte dei Salti» abgebildet, die bei Lavertezzo über den Fluss führt. Die Steinbrücke mit zwei Bögen stammt aus dem Mittelalter und wurde 1960 neu aufgebaut.

Unterstützung für Verdingkinder

Eine Sondermarke mit Verkaufszuschlag wendet sich einem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte zu: den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen, die in der Schweiz vor 1981 praktiziert wurden. Vielen Kindern und Jugendlichen war damals Leid und Unrecht angetan worden. Die Geschichte dieser Heim-, Pflege- oder Verdingkinder wird nun politisch und wissenschaftlich aufgearbeitet. Verschiedene Gedenkanlässe, Veranstaltungen und Ausstellungen, Filme, Lebensberichte von Opfern sowie eine Volksinitiative und ein von Bundesrätin Simonetta Sommaruga eingesetzter runder Tisch tragen entscheidend dazu bei. Ebenfalls einen Beitrag leisten soll die Sondermarke der Post: Der Verkaufszuschlag von CHF 0.50 pro verkaufter Briefmarke fliesst vollumfänglich in den Soforthilfefonds für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 (FSZM).

50 Jahre Aerophilatelie

Wie in fast jeder Briefmarkenausgabe würdigt die Post auch in ihrer jüngsten Kollektion einen runden Geburtstag: die  50-Jahr-Feier der Aerophilatelie. Die Aerophilatelie ist eine bei Sammlern besonders beliebte Sparte. Aerophilatelistische Sendungen werden stets mit einem Luftfahrzeug befördert. Ein Bereich der Philatelie ist das Sammeln von Belegen, zum Beispiel Briefen. Bei den meist älteren Belegen können dank der Poststempel Laufweg und Laufzeit – und heute sogar Zusatzinformationen wie Flugzeug, Route und Pilot – herausgefunden werden. Was hinter der Aerophilatelie steckt, kann im Rahmen der 50. Ausstellung der «Tage der Aerophilatelie» vom 7. bis 18. Oktober 2016 im Verkehrshaus Luzern erkundet werden.

Die Sujets der Briefmarkenausgabe 3/2016 – zu kaufen und gültig ab dem 8. September 2016

  • Schweizer Bahnhöfe – Dauermarken «Brig» à CHF 0.85, «Luzern» à CHF 1.00, «Bellinzona» à CHF 1.50 und «Genf» à CHF 2.00
  • Laserschnitt – Sonderblock mit zwei Briefmarken «Blume» und «Schmetterling» à je CHF 1.00
  • Römerbrücke «Ponte dei Salti» im Verzascatal – Sonderblock mit Briefmarke à CHF 2.00
  • Verdingkinder – Sondermarke mit Verkaufszuschlag à CHF 1.50 (1.00 + 0.50 Zuschlag)
  • 50 Jahre «Tage der Aerophilatelie» – Sondermarke à CHF 1.00

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