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Die Post liefert ihren Kunden Briefe und Pakete äusserst zuverlässig und pünktlich

Die Schweizerische Post hat die Pakete und Briefe im vergangenen Jahr äusserst zuverlässig zugestellt. Die Post hat die Vorgaben der Postgesetzgebung 2018 wiederum übertroffen. So erreichten 97,4 Prozent der A-Post-Briefe und 98,9 Prozent der B-Post-Briefe pünktlich ihre Empfänger. Bei den Paketen kamen 97,2 Prozent der PostPac Priority-Sendungen und 97,7 Prozent der PostPac Economy-Sendungen rechtzeitig bei den Kunden an.

Die Herausforderungen, um Pakete und Briefe pünktlich und zuverlässig zu liefern, nehmen zu. Ursachen sind Verkehrsstaus, mehr Online-Einkäufe oder der Kundenwunsch, Internetbestellungen so rasch als möglich zu erhalten. Dennoch gelingt es der Post ein weiteres Mal, die Vorgaben der Postgesetzgebung für Briefe und Pakete zu übertreffen. Bei den Paketen übertraf die Post 2018 gar die bereits hohen Qualitätswerte des Vorjahres. Und dies, obwohl die Paketmenge auf 138 Millionen Sendungen zugenommen hat. Das entspricht einem Paket-Wachstum von über 6 Prozent. Dennoch stellte die Post 97,2 Prozent der PostPac Priority-Pakete (+1,2 Prozentpunkte) und 97,7 Prozent der PostPac Economy-Pakete (+0,2 Prozentpunkte) pünktlich zu.

Den steigenden Paketmengen will die Post rechtzeitig begegnen. Sie baut deshalb bis 2020 drei neue regionale Paketzentren in Cadenazzo (TI), Vétroz (VS) und Untervaz (GR), um die stetig steigenden Paketmengen weiterhin zuverlässig und termingerecht zuzustellen. Die drei neuen Paketzentren sollen zu einer Entlastung der drei bestehenden Paketzentren in Daillens (VD), Härkingen (SO) und Frauenfeld (TG) führen. Dies weil die Pakete in den jeweiligen Regionen sortiert und auch zugestellt werden, ohne den Weg über die bestehenden Paketzentren zu machen. Künftig werden etwa Pakete, die im Tessin aufgegeben und im Tessin zugestellt werden, in Cadenazzo sortiert und gehen nicht mehr für die Sortierung ins Paketzentrum Härkingen. Das verkürzt Transportwege und -zeiten, verkleinert Transportmengen und reduziert insgesamt die Klimabelastung.

Eigene Messlatte noch höher legen

Auch bei den Briefen lieferte die Post 2018 überaus pünktlich und übertraf die Vorgaben der Postgesetzgebung. Zwar nicht so deutlich wie im Vorjahr, aber mit 97,4 Prozent bei den A-Post-Briefen und 98,9 Prozent bei den B-Post-Briefen belieferte die Post ihre Kunden einmal mehr sehr zuverlässig. Die Post hat jedoch höhere Ansprüche an sich selbst und nimmt diese Resultate als Ansporn, 2019 zum hohen Qualitäts-Niveau der Jahre 2016 und 2017 zurückzukehren.

Die Post nutzt oft die Bahn für den Transport von fast 1,9 Milliarden adressierter Briefe, jedoch wirken sich Verkehrsstaus auch auf die Pünktlichkeit von Postsendungen aus. Dass die hohen Zustellwerte aus dem Vorjahr im Jahr 2018 nicht mehr ganz erreicht wurden und bei A- und B-Post-Briefen mit 0,2 Prozentpunkte und 0,1 Prozentpunkte leicht zurückgingen, ist unter anderem auch die Folge der anspruchsvolleren Verkehrssituation zwischen Brief- und Logistikzentren.

Unabhängige wissenschaftliche Messung

Die hohe Qualität und Pünktlichkeit bei der Zustellung von Briefen und Paketen ist der sehr guten Arbeit der Post-Mitarbeitenden zu verdanken – besonders gross ist ihr Engagement in der Vorweihnachtszeit von November bis Dezember. Diese guten Leistungen widerspiegeln sich in den wissenschaftlich durchgeführten Laufzeitmessungen.

Dafür werden bei den Inlandbriefen jährlich rund 90 000 Testbriefe versendet. Und die Messungen der Paketlaufzeiten werden nach einem wissenschaftlichen Stichprobenverfahren durchgeführt und umfassen rund 2400 Testsendungen. Um zuverlässige Daten zu erhalten, führt das unabhängige Marktforschungsinstitut GfK Switzerland AG im Auftrag der Post ihre Messungen anhand europäischer Normen durch. Ausserdem überwacht das unabhängige Unternehmen Consult AG die Messungen. Die Aufsichtsbehörde PostCom überprüft und genehmigt die Jahresendresultate.

Auskunft:
Nathalie Dérobert, Mediensprecherin, 058 341 21 96, presse@post.ch