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Die Postmitarbeitenden leisten auch in Zeiten des Coronavirus einen Sondereinsatz

Die ausserordentliche Lage der Schweiz fordert in allen Bereichen unseres Alltags Massnahmen, die wir so nicht kannten. Das gilt auch für die Post. Wir haben als erklärtes Ziel, die Grundversorgung für die Schweiz weiterhin aufrechtzuerhalten. Das geht nur, wenn wir unsere Mitarbeitenden schützen und sie gesund bleiben. Das hat Auswirkungen auf den Betrieb und die Dienstleistungen der Post. Die Post wird nach wie vor täglich Briefe, Pakete und Zeitungen in die Briefkästen liefern. Allerdings kann es sein, dass sie später geliefert werden als gewohnt. Auch die Postautos fahren weiter. Die Verordnungen des Bundesrates können zur Folge haben, dass Postagenturen in Partnergeschäften geschlossen bleiben. Die Poststellen bleiben aber offen. Die Post bedauert die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden und setzt alles daran, diese so klein wie möglich zu halten.

Die ausserordentliche Situation in der Schweiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt auch für die Mitarbeitenden der Post nicht ohne Konsequenzen. Um die Ansteckungsgefahr unter den Mitarbeitenden zu vermindern, können beispielsweise örtlich die Postboten in Gruppen aufgeteilt werden, die zu unterschiedlichen Zeiten ihre Zustelltour vorbereiten und durchführen. Dies ist im Engadin zum Beispiel schon passiert. Zudem gibt es in verschiedenen Teams Personalengpässe, die wir nicht alle im gewünschten Mass abfedern können. Trotz grossem Effort unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkt sich dies auf den Betrieb der Post aus. Es kann vorkommen, dass Kundinnen und Kunden ihre Postsendungen daher später erhalten. Die Post hat ihr sogenanntes Zustellfenster der Briefe und Zeitungen auf den ganzen Tag ausgeweitet.

Briefe, Pakete und Zeitungen werden weiterhin zugestellt

Die Post setzt alles daran, die Auswirkungen so klein wie möglich zu halten und sicherzustellen, dass weiterhin Briefe, Pakete und Zeitungen in die Haushalte und in die Firmen gelangen. Wir suchen flexible Lösungen, die schnell umsetzbar sind – immer mit dem Ziel, dass die Mitarbeitenden gesund bleiben und weiterhin mit viel Herzblut die postalischen Dienstleitungen erbringen können. Die Konzernleitung der Post ist dankbar und beeindruckt vom Sondereinsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um die Ansteckungsgefahr auch im Kontakt mit den Kunden an der Haustüre zu vermindern, können die Postboten bei der Übergabe einer eingeschriebenen Sendung den Empfang der Sendung aktuell mit der eigenen Unterschrift quittieren.

Poststellen bleiben offen - Postagenturen teilweise geschlossen

Aufgrund der ausserordentlichen Situation und der Massnahmen von Bund und Kantone kann es auch zu Anpassungen im Postnetz kommen: Muss ein Partner auf behördliche Verordnung sein Geschäft vorübergehend schliessen, so kann es sein, dass auch die Postdienstleistungen im Laden nicht mehr verfügbar sind.

Grundsätzlich bleiben die Poststellen offen. Die Post hat Massnahmen ergriffen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Poststellen zu schützen. Die Post hat Plexiglasblenden fabrizieren lassen. Sie trennen bei offenen Schaltern die Mitarbeitenden von den Kunden. Ab morgen werden sie sukzessive in der ganzen Schweiz verteilt und aufgebaut. Wir danken den Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis in dieser ausserordentlichen Situation und bitten sie auch die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit einzuhalten und den Abstand zu unseren Mitarbeitenden zu wahren.

Es ist ein erklärtes Ziel der Post, die Grundversorgung auch in diesen Zeiten sicherstellen zu können. Deshalb hat sie den Krisenstab und das Pandemieboard vor drei Wochen aktiviert. In enger Zusammenarbeit beobachten die beiden Gremien die Entwicklung der Lage aufmerksam und stehen in Kontakt mit allen zuständigen Behörden. Die Post entwickelt verschiedene Szenarien, um einerseits die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden so klein wie möglich zu halten, die Mitarbeitenden zu schützen und einen Beitrag zur Eindämmung der Krankheit zu leisten.

Liste geschlossene Poststellen

Auskunft:

Medienstelle Post, Oliver Flüeler, 058 341 21 95, presse@post.ch