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Postnetz der Zukunft

Das Postnetz wird vielfältiger und grösser: Bis 2020 strebt die Post ein Netz von über 4000 Zugangsmöglichkeiten an. Diese werden je nach regionalen Bedürfnissen aus einem Mix aus bedürfnisgerechten Filialen und ergänzenden Servicepunkten bestehen.

Die Gewohnheiten der Postkunden ändern sich: Statt auf der traditionellen Poststelle erledigen Kundinnen und Kunden ihre Postgeschäfte vermehrt rund um die Uhr, unterwegs mit dem Smartphone und zuhause am Computer. Darauf reagiert die Post, indem sie zunehmend auf einen Mix aus physischen und digitalen Zugangsmöglichkeiten setzt, die auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Im Dialog mit Politik und Bevölkerung

Die Weiterentwicklung des Postnetzes geschieht im intensiven Austausch mit der Bevölkerung, mit Gemeinden und Kantonen. An einer ersten Gesprächsrunde mit allen Kantonen wurden die regionalen Bedürfnisse an die Postversorgung diskutiert. Dazu zählen Faktoren wie die geografische Situation in ländlichen Gegenden, die Abstimmung mit den kantonalen Richtplänen oder auch die wirtschaftliche oder demografische Entwicklung einer Region. Bei einer zweiten Runde mit Kantonsvertretern werden die regionalen Bedürfnisse vertieft und konsolidiert. Darauf wird die Post jeweils die Eckwerte der künftigen Postversorgung pro Kanton publizieren und dadurch Transparenz und Planungssicherheit schaffen.

Über 4000 Zugangsmöglichkeiten

Die Post strebt bis 2020 ein Netz von mehr als 4000 Zugangsmöglichkeiten an. Nebst Partnerfilialen setzt sie Formate wie den Hausservice, My Post 24-Automaten und weitere Aufgabe- und Abholstellen ein. Die Post geht von einem Netz von 800 bis 900 Poststellen bis 2020 aus. Bei der Netzentwicklung wendet sie regionale Kriterien an, damit Orte mit Zentrumsfunktion oder entlegene Talschaften stets einen direkten Zugang zu einer Poststelle haben.