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Drohnen

Längst keine Vision mehr

Die Schweizerische Post ist bei der Entwicklung und dem Einsatz von Drohnen für die Logistik an vorderster Front dabei. In verschiedenen Regionen der Schweiz und mit unterschiedlichen Partnern transportiert sie spezielle Sendungen im Dienst der Gesundheit.

Gemeinsam mit dem Drohnenhersteller Matternet und Partnern aus dem Gesundheitswesen setzt die Post Drohnen zum Transport von Laborproben ein. Heute erfolgt dieser über die Strasse. Dank des Einsatzes der Drohnen sollen die Transporte flexibler, unabhängiger von der Verkehrslage und ökologischer werden. Eine Autofahrt von 45 Minuten wird so zu einem staufreien Flug von wenigen Minuten. Das bedeutet einen echten Mehrwert für unsere Kunden und damit auch ihre Patientinnen und Patienten. Denn besonders im Gesundheitsbereich sind Sendungen häufig dringend und die Geschwindigkeit kann entscheidend sein.

Aus ihrem Kerngeschäft – dem Transport von Gütern, Informationen und Personen – ergänzt die Post ihre Geschäftsfelder mit neuen, digitalen Lösungen.

Die Post ist mit autonomen und kommerziellen Drohnen ein Pionier in der Schweiz. Die Drohnen können in der Logistik vielfältig eingesetzt werden, vor allem auf der letzten Meile: für den Transport hoch prioritärer Sendungen wie Laborproben oder für die Versorgung einer nach einem Unwetter von der Umwelt abgeschnittenen Siedlung.

Bei 130 Millionen Paketen im Jahr ist der flächendeckende Einsatz von Drohnen nicht sinnvoll. Deshalb werden sie in Zukunft die traditionelle Paketzustellung sinnvoll ergänzen, jedoch nicht ersetzen.

Unterwegs im Dienst der Gesundheit. Entdecken Sie, wo die kleinen, weissen Drohnen bis jetzt unterwegs sind.

Insel Gruppe, Bern

Die Post transportiert im Juni während zwei Wochen im Auftrag der Insel Gruppe mit Drohnen Laborproben zwischen dem Spital Tiefenau und dem Zentrallabor am Universitätsspital Bern.

Danach werten die Insel Gruppe und die Post die Flüge in Bern aus. Diese Evaluation soll Grundlage sein für den Entscheid, ob die Drohne künftig im Alltag den Transport der Laborproben übernimmt.

 

Zentrallabor Zürich

Nach Bern folgt eine Transportroute in Zürich. Die Drohne verbindet das Hauptlabor Zentrallabor Zürich (ZLZ) an der Forchstrasse mit dem ZLZ-Notfall-Labor in der Hirslanden Klinik Im Park.

Danach werten das ZLZ und die Post die Flüge in Zürich aus. Diese Evaluation soll Grundlage sein für den Entscheid, ob die Drohne künftig im Alltag den Transport der Laborproben übernimmt.

 

EOC, Lugano

Die Schweizer Premiere: Das erste Spital in der Schweiz, an welchem eine Drohnenverbindung zwischen zwei Standorten getestet wurde. Seit Start des Projekts fanden mehr als 1000 Flüge zwischen dem Ospedale Italiano und dem Ospedale Civico des Spitalverbunds EOC statt. Heute ist die Drohne in Lugano täglich im Einsatz. Im vierten Quartal soll in Lugano erstmalig der reguläre, vollständig autonome Drohnenbetrieb starten.