Hauptinhaltsbereich

Zur Übersicht

Urs Schwaller zum neuen Präsidenten der Post gewählt

Mitteilung vom 26.04.2016

Stabübergabe im Verwaltungsrat der Post: Die Generalversammlung der Schweizerischen Post AG hat Urs Schwaller zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Post gewählt. Dr. Urs Schwaller war Ende Oktober 2015 vom Verwaltungsrat als Nachfolger von Dr. Peter Hasler vorgeschlagen worden. Zudem wurde die Jahresrechnung 2015 des Konzerns mit einer Dividende von 200 Millionen Franken genehmigt und dem Verwaltungsrat die Entlastung erteilt.

Urs Schwaller wurde am 31. Oktober 1952 in Freiburg geboren und wohnt in Tafers, Kanton Freiburg. Wichtige Stationen seiner bisherigen beruflichen Karriere waren die Funktionen als Dienstchef des Polizeidepartementes des Kantons Freiburg, als Präfekt des Sensebezirkes und als Staatsrat des Kantons Freiburg – zuerst als Direktor des Inneren und anschliessend als Finanzdirektor. Er war während vieler Jahre Ständerat des Kantons Freiburg und Präsident der CVP-EVP-Fraktion sowie von 2011 bis 2015 ständiges Mitglied des Europarates in Strassburg. Urs Schwaller ist selbstständiger Rechtsanwalt in Freiburg und hat sich in diversen Verwaltungsräten und Verbänden zusätzlich unternehmerisches Know-how angeeignet.

Der scheidende Verwaltungsratspräsident Peter Hasler gibt sein Mandat mit Erreichen der Altersgrenze von 70 Jahren ab. In seiner sechsjährigen Amtszeit hat die Schweizerische Post wichtige Meilensteine erreicht. Dazu zählen das Inkrafttreten des revidierten Postgesetzes am 1. Oktober 2012, die Umwandlung der Post von einer öffentlichen Anstalt in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft im Juni 2013 sowie die konsequente Positionierung des Mischkonzerns an der Schnittstelle zwischen physischer und digitaler Welt.

An der dritten Generalversammlung der Schweizerischen Post AG wurden die Jahresrechnung mit einem Betriebsertrag von 8‘224 Millionen Franken und einem Konzerngewinn von 645 Millionen Franken ebenso wie der Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2015 angenommen. Auch die Dividende von 200 Millionen Franken an den Bund hiess die Generalversammlung gut.