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Post hält ihr Versprechen und zieht positive Zwischenbilanz beim Umbau des Postnetzes

Mitteilung vom 15.10.2018

Anlässlich der Eröffnung der modernisierten Filiale in Fribourg zog die Schweizerische Post Halbzeitbilanz: Der Umbau im Postnetz zeigt gute Ergebnisse und verläuft auch dank des offen geführten Dialogs erfolgreich. Markant erhöht haben sich innerhalb von zwei Jahren die Anzahl der Zugangsmöglichkeiten, wo Kunden Postdienste nutzen können. Zudem verkleinerte sich das Defizit im Postnetz gegenüber der Vorjahresperiode um 28 Millionen Franken.

Die Post hatte im Herbst 2016 ihre Pläne für das Postnetz bis ins Jahr 2020 transparent kommuniziert und versprochen, die Anzahl der Zugangspunkte auf mindestens 4200 zu erhöhen. Nun ist der halbe Weg geschafft und die Ergebnisse beim Umbau des Postnetzes sind erfreulich. «Wir sind auf Kurs und werden dieses Ziel erreichen», sagt Thomas Baur, Leiter PostNetz und Mitglied der Konzernleitung. Thomas Baur schaut auf zwei herausfordernde aber erfolgreiche Jahre zurück. Bereits im Mai eröffnete die Post die tausendste Filiale mit Partner, aktuell sind es 1033. Doch es ist erst Halbzeit, in den nächsten zwei Jahren werden rund 300 weitere Filialen mit Partner im Postnetz hinzukommen.

Offener Dialog fruchtet und geht weiter

Die Post hatte 2016 offene Gespräche mit Kantonen und Gemeinden versprochen. Die Post löst auch dieses Versprechen ein: In zwei Jahren haben über 550 Gespräche mit Kantonen und Gemeinden in der ganzen Schweiz stattgefunden. Den Dialog führt die Post aber nicht nur mit Behörden, sondern ebenso mit Bürgerinnen und Bürgern. «Wir sind uns der Sensibilität beim Umbau des Postnetzes gerade in ländlichen Randregionen bewusst», betont Thomas Baur. So organisierte die Post seit 2016 über 270 Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung.

Post investiert in moderne Filialen

Die Konzernleitung der Post bekennt sich klar zu einem Postnetz mit eigenbetriebenen Filialen. «Unsere Filialen sind das Rückgrat unseres Netzes – auch in Zukunft», betont Thomas Baur. «Die Post setzt mit Investitionen von rund 40 Millionen Franken ein klares Zeichen dafür und modernisiert in einem ersten Schritt rund 300 eigenbetriebene Filialen in der ganzen Schweiz», sagt Baur weiter. Die Post passt sich den Bedürfnissen der Kunden an und bietet vermehrt auch Dienstleistungen rund um die Uhr an. Bis 2020 sollen 200 «My Post 24»-Automaten das Netz stärken. Von Neuerungen profitieren Kundinnen und Kunden auch im Zahlungsverkehr, wo künftig Selfservice-Stationen hinzukommen sollen.

Defizit geht zurück

In den vergangenen Jahren musste die Post im Postnetz Defizite von bis rund 200 Millionen Franken verbuchen. Zwar strebt die Post mit dem Umbau im Postnetz keine schwarze Null an – es gilt aber das Defizit zu stabilisieren. Ziel der Post ist auch in Zukunft, die Grundversorgung aus eigenen Mitteln, also ohne Subventionen, bezahlen zu können. Hier konnte PostNetz im Vergleich zur Vorjahresperiode einen wichtigen Beitrag leisten, indem das Minus im ersten Halbjahr 2018 um 28 Millionen Franken auf minus 60 Millionen Franken verbessert wurde.

Schaltergeschäft massiv rückläufig

Die positiven Ergebnisse aus dem Umbau Postnetz bestärken die Post darin, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn die veraltete Struktur verursacht hohe Kosten, derweil die Kunden ihre Postgeschäfte immer seltener am Schalter erledigen. Nicht nur die Zahl der Briefe (-68 Prozent) und Pakete (-44 Prozent), sondern auch der Zahlungsverkehr (-44 Prozent) ist am Schalter seit 2000 massiv eingebrochen. Der Umbau im Postnetz ist deshalb wichtig und richtig. Er bietet Kundinnen und Kunden mehr und bessere Möglichkeiten, ihre Postgeschäfte zu erledigen und hilft, das Defizit im Postnetz zu verkleinern.

Auskunft: Medienstelle Post, Nathalie Dérobert, 058 341 21 96, presse@post.ch
Medienblog: post-medien.ch