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Stabile Werte trotz grosser Herausforderungen

Mitteilung vom 21.08.2018

Die Resultate der jährlichen Personalumfrage sind auch für das Jahr 2018 stabil. Die Post schneidet als Arbeitgeberin auf Konzernstufe im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich gut ab – trotz turbulenter Zeiten und grosser Umwälzungen. Die Entwicklungen in den einzelnen Bereichen und Themen sind jedoch unterschiedlich. Die aktuellen Herausforderungen spiegeln sich damit in den Ergebnissen der Personalumfrage wider. Gut 77 Prozent der rund 45’000 befragten Mitarbeitenden haben an der diesjährigen Umfrage im Mai mit rund 60 Fragen zu «Bereichsfitness», «Arbeitssituation» und «Engagement» teilgenommen.

Die im Mai durchgeführte jährliche Personalumfrage der Post zeigt auch 2018 über den gesamten Konzern ein stabiles Resultat: Mit 80 Punkten ist das Engagement der Mitarbeitenden weiterhin sehr hoch. Die Beurteilung liegt mit einem Punkt unter dem Vorjahreswert. Sie bleibt insgesamt positiv und entspricht damit genau dem vorgegebenen Zielwert des Bundes als Eigners der Post. Die gemessene Bereichsfitness behält den positiven Vorjahreswert von 72 Punkten und auch die Qualitätsfaktoren zur Arbeitssituation werden von den Mitarbeitenden mit 76 Punkten insgesamt konstant beurteilt. Der positive Wert des Vorjahres ist damit bestätigt. Die Personalzufriedenheit wird mit 73 Punkten gleich hoch bewertet wie im Vorjahr. Die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden ist konzernweit mit erneut 86 Punkten ungebrochen hoch.

Positiv ist die Entwicklung bei den Mitarbeitenden von PostNetz: Hier konnte der Abwärtstrend vom Vorjahr gestoppt werden. Die Geschäftsbereiche PostMail und PostLogistics weisen stabile Ergebnisse aus, Swiss Post Solutions (SPS) bestätigt den positiven Trend.

Die Erkenntnisse und Diskussionen seit Februar um die widerrechtlich erlangten Subventionen von PostAuto sowie die zahlreichen Reorganisationsprojekte gehen aber nicht spurlos an den Mitarbeitenden der Post vorbei. Die aktuelle Situation bei PostAuto wie auch die Reorganisation bei PostFinance wirken sich negativ auf das Engagement und die Bereichsfitness aus.

Veränderungen führen

«Die Resultate zeigen, dass die Post als Konzern immer noch auf hohem Niveau unterwegs ist. In diesen turbulenten Zeiten und aufgrund der grossen Umwälzungen hat das Vertrauen in die Leitung der Post Schaden genommen», fasst Personalchefin Valérie Schelker ihren Eindruck der diesjährigen Personalumfrage zusammen. Damit spricht die HR-Leiterin der Post insbesondere die kritischere Haltung der von Reorganisationen betroffenen Mitarbeitenden an.

Die Resultate der einzelnen Bereiche und Abteilungen werden nun bis auf Teamstufe analysiert, besprochen und mit Verbesserungsmassnahmen versehen. «Als Führungspersonen sind wir in diesen Zeiten ganz besonders gefordert», sagt Personalchefin Valérie Schelker: «Der Dialog zwischen den Mitarbeitenden und den teamleitenden Personen nimmt hier eine ganz zentrale Rolle ein.»

Messmodell seit zehn Jahren

Im Auftrag der Post befragte im Mai ein unabhängiges Institut bereits zum zehnten Mal in Folge mit gleichem Messmodell rund 45’000 Mitarbeitende in 14 Ländern. Gut 77 Prozent der Mitarbeitenden antworteten auf die rund 60 Fragen. Resultate ab 60 bis 74 Punkte gelten als «mittlere positive Beurteilung», während Werte von 75 bis 84 Punkten einer «hohen positiven Beurteilung» entsprechen. 

Auskunft:
Oliver Flüeler, Medienstelle Post, 058 341 21 95, presse@post.ch

Die Konzernresultate im Überblick

Resultate der Personalumfrage 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012
Engagement 80 81 82 82 82 82 83
- Identifikation 78 78 81 81 81 81 81
- Personalfluktuation 78 78 80 80 80 80 81
- Leistungsbereitschaft 86 86 86 86 86 86 87
Arbeitssituation 1 76 76 76 76 75 75 75
Bereichsfitness 2 72 72 73 73 72 72 72
Personalzufriedenheit 73 73 74 75 75 75 75
Kundenorientierung 3 75 75 - - - - -
Rücklaufquote in Prozent 76,7 79,1 79,2 78,1 78,6 77,2 75,2
1 Massgebend für die Beurteilung der Arbeitssituation sind die Faktoren Zielorientierung, der/die direkte Vorgesetzte, Mitwirkung und Eigenverantwortung, Arbeitsabläufe, Arbeitsinhalt, Arbeitsbelastung, Arbeitsbedingungen, Umgang im Team sowie Anstellungsbedingungen.
2 Die Bereichsfitness umfasst die Faktoren Strategie, Management, Information und Kommunikation, Veränderung und Innovation, Zusammenarbeit sowie Weiterentwicklung.
3 Fragen wurden angepasst, der Wert ist nicht mehr mit den Vorjahren vergleichbar.