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Roberto Cirillo: «Ich will, dass die Schweiz stolz auf ihre Post ist»

Mitteilung vom 03.04.2019

Am 1. April hat Roberto Cirillo seine Tätigkeit als neuer Konzernleiter der Schweizerischen Post aufgenommen. Der 48-jährige Tessiner löst Ulrich Hurni ab, der die Post seit Juni 2018 interimistisch geleitet hat. Roberto Cirillo wird nach der Generalversammlung der Post am 16. April 2019 die operative Führung des Konzerns übernehmen.

Am 20. Dezember 2018 hat der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post Roberto Cirillo zum neuen Konzernchef gewählt. Am 1. April hat der 48-Jährige nun seine Stelle angetreten. Die operative Leitung übernimmt Cirillo von Ulrich Hurni nach der Generalversammlung der Schweizerischen Post am 16. April 2019. «Ich freue mich auf die Post», sagt der gebürtige Tessiner. «Sie ist ein einzigartiges Unternehmen, das in der Schweiz stark verankert ist.» Dies werde auch in Zukunft so bleiben. «Dabei geht es mir nicht nur um Wirtschaftlichkeit, sondern auch um den Nutzen der Post für die Gesellschaft – für die Menschen in der Schweiz», so Roberto Cirillo weiter. Die Schweizerische Post sei bereits zweimal zur besten Post der Welt gewählt worden. «Ich will, dass die Schweiz stolz auf ihre Post ist. Auf eine dienstleistungsorientierte und kundennahe Post – auf eine Post, die für alle da ist, heute und vor allem auch morgen.»

Die Gene der Post entdecken

In den kommenden Wochen will sich der neue Konzernchef ein genaues Bild der Post machen. «Dies werde ich nicht vom Hauptsitz aus tun», verspricht er. Vielmehr werde er die Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz besuchen. «Sie sind nicht nur das Gesicht der Post, sie sind die Post», ist Cirillo überzeugt. Zudem würden die Mitarbeitenden die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden am besten kennen. Cirillo möchte auch den Dialog mit der Politik und dem Eigner intensivieren. «Ich will all den Menschen zuhören, die bereit sind, mit uns an einer Post der Zukunft zu arbeiten.» Dabei werde es nicht darum gehen, einzelne Herausforderungen wie jene von PostFinance oder die rückgängigen Schaltergeschäfte individuell zu betrachten. Er wolle die Gene der Post kennenlernen und erst dann die Strategie für die kommenden Jahre entwickeln. Dabei werde es um die Post als Ganzes gehen: «Wir brauchen eine Gesamtschau.» Es sei an der Zeit, ein Gesamtbild zu schaffen über das Angebot und die Finanzierung der Grundversorgung der Zukunft. «Ich glaube an eine starke und sich selbstfinanzierende Grundversorgung. Ich glaube an eine Post, die gleiche Chancen schafft und so dazu beiträgt, dass alle Einwohner in der Schweiz gleiche Möglichkeiten haben.»

Urs Schwaller, Verwaltungsratspräsident der Post, ist von der Wahl Roberto Cirillos überzeugt: «Roberto Cirillo wird die Post erfolgreich in die Zukunft führen. Er hat alles, was es dazu braucht. Er kann auf ein gutes Team zählen – und auf knapp 60'000 Mitarbeitende der Post, die ihre tägliche Arbeit professionell und motiviert erbringen.» Zudem bringe er dank seiner langjährigen Managementerfahrung das benötigte Rüstzeug mit, um ein so grosses und komplexes Unternehmen wie die Post zu führen.

Grosser Dank an Ulrich Hurni

Urs Schwaller bedankte sich an der Medienkonferenz im Namen des gesamten Verwaltungsrats bei Ulrich Hurni und den Mitgliedern der Konzernleitung. «Ulrich Hurni hat es verstanden, in dieser schwierigen Zeit der Post und den Mitarbeitenden genau das zu geben, was sie brauchten: Stabilität, Ruhe und Sicherheit.» Das sei nicht selbstverständlich. «Ich habe grossen Respekt für seine Leistung in den letzten Monaten und sein Engagement», sagt Urs Schwaller weiter.

Auskunft:

Léa Wertheimer, Leiterin Medienstelle, 058 341 08 84, presse@post.ch