Ausstellungskooperationen
Seit 100 Jahren engagiert sich die Post für das Kunstschaffen in der Schweiz. Im Jubiläumsjahr 2024 haben wir die Ausstellungskooperationen lanciert. Zusammen mit ausgewählten Kunstinstitutionen in der Schweiz setzen wir unsere Werke in einen spannenden Dialog mit Kunstwerken aus der jeweiligen Museumssammlung. Wir ermöglichen so neue Perspektiven auf aktuelle Themen und machen gleichzeitig zwei Sammlungen für ein interessiertes Publikum erlebbar.
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Heimatflimmern
27. Juni bis 18. Oktober 2026
In der Ausstellung Heimatflimmern tritt die Kunstsammlung der Schweizerischen Post in einen Dialog mit den Sammlungsbeständen des Kunstmuseums St.Gallen. Die Frage, was «Heimat» heute bedeuten kann, beleuchtet die Kooperationsausstellung aus der Perspektive zeitgenössischer Positionen und ausgewählter historischer Werke. Traditionelle Heimatvorstellungen werden hinterfragt und neue Blickwinkel auf eine global vernetzte, von technologischen Transformationen, Migration und Klimawandel geprägte Welt eröffnet. Der vielschichtige Ausstellungsrundgang macht Heimat als sozialen, kulturellen und emotionalen Raum erfahrbar – jenseits geografischer Grenzen.
Garten der Akklimatisierung. Die Kunstsammlung der Post im Dialog
Die Schweizerische Post hat eine lange Kunstförderungstradition, die auf das Engagement des Bundes nach dem Bundesbeschluss von 1887 und besonders der Verordnung von 1924 zurückgeht. Zur Feier dieses traditionsreichen Engagements hat sie in Zusammenarbeit mit Schweizer Kunstmuseen verschiedene Ausstellungsprojekte entwickelt. Nach einer ersten Ausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur (Mai bis Aug. 2024) über die Fragilität der heutigen Welt ist im Dialog mit dem Museo Villa dei Cedri in Bellinzona eine neue Ausstellung konzipiert worden. Rund 40 Werke aus der Sammlung der Schweizerischen Post beschäftigen sich gemeinsam mit rund 30 Gemälden, Drucken, Skulpturen und Fotografien aus den Beständen des Museums sowie einigen Leihgaben mit dem Thema des «Akklimatisierungs-Gartens», also die Fähigkeit, sich an ein vielfältiges und sich wandelndes Umfeld anzupassen.
Die Sammlungen der Schweizerischen Post und des Museo Villa dei Cedri teilen viele Interessen und Anliegen. Beide möchten den kulturellen und sozialen Wandel in der Schweiz dokumentieren – das Museo Villa dei Cedri mit einem besonderen Augenmerk auf das Verhältnis Mensch-Natur und Arbeiten auf Papier und die Schweizerische Post mit einem Fokus auf die zeitgenössische Schweizer Kunstszene und Werke, die aktuelle soziale Fragen thematisieren. Aus dieser Begegnung ist die Ausstellung Giardino di acclimatazione entstanden.
Die Post gibt erstmals Einblick in ihre Kunstsammlung
Sie ist eröffnet, die erste Kooperationsausstellung der Kunstsammlung der Post. Seit 100 Jahren engagiert sich die Post für die Kunst und fördert Schweizer Kunstschaffende. Erstmals erhält die breite Bevölkerung nun Einblick. Diana Pavlicek, Sammlungskuratorin und Leiterin vom Kunstengagement der Post und Stephan Kunz, Künstlerischer Direktor vom Bündner Kunstmuseum Chur, haben die Ausstellung am 17. Mai 2024 im Rahmen der Vernissage feierlich eröffnet.