Kunstsammlung der Schweizerischen Post

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Seit 1924 fördert und sammelt die Post zeitgenössische Kunst. Heute umfasst die Sammlung rund 400 Werke. Das gesamte Kunstengagement der Post geht aber weit über den Ankauf von Werken hinaus.

Die Post nimmt eine Vorreiterrolle im Bereich der Firmenkunstsammlungen sowie im Bereich der Kunst- und Kulturförderung ein. Die 2020 etablierten drei Pfeiler umfassen die Kunstsammlung, Kunst am Bau und das Engagement der Post hinsichtlich Kunst in der Peripherie.

Kunstsammlung

Die Fachstelle Kunst, die Kunstkommission und externe Fachberater sind zuständig für gezielte Ankäufe zeitgenössischer Kunst. Eines der Kriterien bei Ankäufen ist der Bezug zur Schweiz und zu gesellschaftlich relevanten Themen.

Ziel der Sammlung ist es, aktuelle Themen, die die Post wie auch die schweizerische Bevölkerung gleichermassen beschäftigen, aufzugreifen und landesweit in Ausstellungen zu präsentieren. Die Post nimmt dadurch ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und leistet unter anderem durch Werkankäufe einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der Schweizer Kunstszene.

Die Kunstsammlung der Schweizerischen Post hat eine traditionsreiche Vergangenheit. Das Förderengagement des Bundes hat seine Anfänge mit dem Bundesbeschluss betreffend Förderung und Hebung der schweizerischen Kunst von 1887 sowie der Verordnung über die eidgenössische Kunstpflege vom 29. September 1924. Die Kunstsammlung umfasst heute rund 400 Werke.

Kunst am Bau

Nach dem Zweiten Weltkrieg erliess der Bund die Verordnung, jeweils 1 Prozent der Bausummen von Staatsgebäuden in «Kunst am Bau»-Projekte zu investieren. So entstanden in und an Postgebäuden in der ganzen Schweiz Kunstwerke. Bis 2019 kamen so ungefähr 180 Projekte zustande, von denen bis heute noch rund 130 existieren und den öffentlichen Raum auf spannende Art bereichern.

Dieses Portfolio erzählt auf künstlerischer Ebene die Geschichte der Schweiz. Die Post führt es weiter, indem im Rahmen geeigneter Bauprojekte weiterhin solche Projekte realisiert werden. Es geht bei diesem traditionsreichen Engagement aber auch darum, Räume für neuartige Nutzungen zu kreieren und einen massgebenden Beitrag an den Lebensraum unserer Bevölkerung zu leisten.

Installation «In the sandalwood forest there are no ordinary trees», 2015 von Mai-Thu Perret für das Postgebäude Montbrillant, Genf. Foto: Ralph Feiner

Kunst in der Peripherie

Die Partnerschaft der Post mit «Kunst in der Peripherie»-Anlässen bildet die ideale Ergänzung des traditionellen Engagements und setzt gleichzeitig einen neuen Meilenstein im Bereich der Firmenkunstsammlungen sowie der Fördertradition in der Schweiz. Die Post agiert als verbindende und fördernde Partnerin, die ihre posteigenen Dienstleistungen zur Verfügung stellt.

Mit «Kunst in der Peripherie» sind kuratierte, temporäre Non-Profit-Kunstanlässe ausserhalb der urbanen Zentren gemeint. Kunstschaffende werden eingeladen, sich mit dem jeweiligen Ort auseinanderzusetzen und ortsspezifische Arbeiten zu schaffen. Abgelegene Orte erfahren so einen stimulierenden Mehrwert, Menschen aus der Stadt entdecken die Landschaft und der örtlichen Bevölkerung wird eine neue Perspektive eröffnet. Die Anlässe sind kostenlos und fast zu jeder Tages- und Nachtzeit zu besuchen, gerne auch mit Kindern und Hund oder Fahrrad.

Art Safiental, «Transparent Earth» von Lita Albuquerque


Die Fachstelle Kunst geht aktiv auf Kunstschaffende zu. Portfolio-Einsendungen werden nicht bearbeitet und nicht retourniert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.