10 Trends in Marketing und Werbung 2015

Erfolgreich ist heute, wer souverän mit Daten umgeht, den Kunden und Interessenten über alle Berührungspunkte relevante Informationen und Angebote zuspielt und Marketingprozesse kundenzentriert gestaltet. Massnahmen auswerten, Daten analysieren, Trends erkennen – dies sind die Voraussetzungen, um die Wirkungszusammenhänge zu verstehen.

Trend Nr. 1: Qualität wird wichtiger

Langfristig setzt sich nur Qualität durch. Sowohl mit hochwertigem Content als auch durch professionelle Kontakte kann sich das Unternehmen als Experte profilieren, Vertrauen und Aufmerksamkeit wecken und die Marke stärken. Beides sind auch zentrale Erfolgsfaktoren für eine Social-Media-Präsenz. Darüber hinaus belohnt Google hochwertige und nutzbringende Inhalte mit guten Rankings.

Quellen: Studienreihe «Medien der Zukunft 2020» von publisuisse, Beitrag «Frischer Wind im Marketing: Trendprognosen für 2015» von onlinemarketing.de

Trend Nr. 2: Beziehungen und positive Erlebnisse statt Werbung

Der Kunde entscheidet heute viel freier, wann und ob er ein bestimmtes Angebot in Anspruch nimmt. Netzwerke und Bewertungsportale unterstützen ihn bei der Informationssuche. Um den Kunden zu erreichen, sind nicht nur werbliche Ansprache und Angebote von Bedeutung, sondern eine individuelle und emotionale Kommunikation, die den Kunden auf der Beziehungsebene abholt und bei allen Berührungspunkten für positive Kundenerlebnisse (Customer Experience) sorgt. Kundenorientierung ist keine Insellösung, sondern bedarf der Ausrichtung aller Unternehmensbereiche an den Bedürfnissen des Kunden.

Quellen: Beitrag «CRM- und Dialogmarketingtrends 2020» von haufe.de / Cintellic Consulting Group, Whitepaper «8 digitale Marketing Trends 2015» von Artegic

Trend Nr. 3: Kreativität ist gefragt

Beim Warten zücken Konsumenten das Smartphone – auf der Tramhaltestelle, in Werbepausen vor dem Fernseher oder im Kino vor dem Filmstart. Werbung hat somit einen schwereren Stand als je zuvor. Aufmerksamkeit erhält nur, wer seine Botschaften besonders kreativ, humorvoll oder spannend vermittelt oder TV-Werbung und Internet intelligent verknüpft.

Quellen: Studienreihe «Medien der Zukunft 2020» von publisuisse

Trend Nr. 4: Marken bleiben wichtig

Die Medienvielfalt steigt, ebenso die Anzahl Kanäle und Endgeräte. Umso wichtiger werden Leuchtturmmarken, die den Konsumenten langfristig Orientierung bieten. Starke Marken haben ein klares Profil, polarisieren, stehen für bestimmte Werte: für herausragenden Service, einen bestimmten Lifestyle, nachhaltige Produktion, innovative Produkte. Marken sind für Unternehmen wichtig, weil sie langfristig wirken und sich nicht einfach kopieren oder verdrängen lassen.

Quellen: Studienreihe«Medien der Zukunft 2020» von publisuisse, Beitrag «Die Marke: Wenn das Herz den Verstand aussticht» von DirectPoint, PostMail

Trend Nr. 5: Mobileoptimierung wird zum Must

TV, Radio und Internet werden künftig vermehrt auf unterschiedlichen Endgeräten und zunehmend auch unterwegs genutzt. Alle Online-Inhalte sollten deshalb «responsive» gestaltet sein, sich also automatisiert an die Bildschirmgrössen der Ausgabegeräte anpassen.

Quellen: Studienreihe «Medien der Zukunft 2020» von publisuisse, Beitrag «Die entscheidenden E-Mail-Marketing-Trends 2015» von haufe.de, Beitrag «CRM- und Dialogmarketingtrends 2020» von haufe.de / Cintellic Consulting Group, Whitepaper «8 digitale Marketing Trends 2015» von Artegic

Trend Nr. 6: Datenschätze nutzen

«Big Data» ist einer der Trendbegriffe schlechthin – weil die Menschen durch Internet und mobile Endgeräte immer mehr digitale Spuren hinterlassen, die Rückschlüsse auf Vorlieben oder gar zukünftige Verhaltensweisen geben. Folglich steigen die Ausgaben für Datenanalysen stetig, im Jahr 2015 voraussichtlich um 60 Prozent. Dies entspricht bereits acht Prozent des Marketingbudgets (Quelle: Trendprognosen 2015 von onlinemarketing.de). Laut einer Studie von Gartner werden CMOs im Jahr 2017 sogar mehr in IT investieren als CTOs. Zentral im Umgang mit Daten ist zudem deren rechtskonforme Beschaffung und Nutzung. Um den Zielgruppen über verschiedene Kanäle relevante Informationen und Angebote zuzuspielen, müssen auch das Offline-Verhalten der Kunden einbezogen und die Erkenntnisse zeitnah genutzt werden.

Quellen: Beitrag «Frischer Wind im Marketing: Trendprognosen für 2015» von onlinemarketing.de, Beitrag «Die entscheidenden E-Mail-Marketing-Trends 2015» von haufe.de, Whitepaper «8 digitale Marketing Trends 2015» von Artegic

Trend Nr. 7: Cloud-Services nutzen

Auch wenn immer wieder Datenschutzbedenken laut werden, sind Cloud-Services stark im Kommen. Dazu zählt einerseits die Nutzung von Software, die sich beim Dienstleister statt auf dem lokalen Rechner befindet, von diesem auch weiterentwickelt wird (Cloud Computing) und sich somit bei Bedarf flexibel nutzen lässt. Andererseits dienen Cloud-Services auch dazu, Daten extern zu speichern. Cloud-Services sind eng mit Mobile verknüpft, da sie den Nutzern ermöglicht, Daten und Programme frei zugänglich und unabhängig vom verwendeten Endgerät aufzubewahren und zu nutzen.

Quellen: Beitrag «CRM- und Dialogmarketingtrends 2020» von haufe.de / Cintellic Consulting Group

Trend Nr. 8: Systeme und Tools werden günstiger, intelligenter, vielseitiger

Auch kleinere Unternehmen können heute von ausgereiften Systemen wie Analyse-Software, Adress-Management-Tools, CRM-Systemen oder Social-Engagement-Tools profitieren, weil diese bezahlbar werden. Heutige CRM-Systeme enthalten Schnittstellen zu den grossen Social-Media-Plattformen und bieten so die Möglichkeit, Kundeninformationen in Echtzeit zu nutzen und dadurch effizienter zu kommunizieren.

Quellen: Beitrag «CRM- und Dialogmarketingtrends 2020» von haufe.de / Cintellic Consulting Group

Trend Nr. 9: Erklärvideos lancieren

Video Marketing ist bereits seit längerer Zeit ein gefragtes und wertvolles Instrument für die Leadgenerierung. Aktuell geht der Trend Richtung Erklärvideos, denn sie führen zu einem um 174 Prozent volleren Einkaufswagen. Zudem gehen knapp zwei Drittel der User, die eine Videoanleitung für ein Produkt auf YouTube angeschaut haben, danach auf die Unternehmenswebsite (Quelle: Wheelhouse).

Quellen: Beitrag «Frischer Wind im Marketing: Trendprognosen für 2015» von onlinemarketing.de, Beitrag «Effizient kommunizieren mit Corporate Videos» von DirectPoint, PostMail

Trend Nr. 10: E-Mail-Marketing bleibt wichtig

E-Mail-Marketing erlaubt als einziges digitales Marketing-Instrument, einen langfristigen, nachhaltigen, personalisierten und damit besonders wertschöpfenden Dialog entlang des gesamten Kundenlebenszyklus zu führen. E-Mail-Marketing bleibt damit neben der Website die zentrale Massnahme der digitalen Marketing-Strategie. Es gilt, jeden relevanten Kontaktpunkt der digitalen Welt zu nutzen, um Kunden in den Dialog zu führen.

Whitepaper «8 digitale Marketing Trends 2015» von Artegic