Unser Engagement

Gut gepackt ist halb gewandert

Die Wasserflasche gehört mit in den Rucksack, für die Wanderkarte hat man ein App. Und sonst – was muss mit? Unsere Tipps für einen leichten Rucksack und ein entspanntes Outdoor-Erlebnis.

Anita Suter

Auf einem Tisch legen verschiedene Dinge, die auf der Wanderung nützlich sind: Regenschutz, Sonnencreme, Pflaster und so weiter.
(© Adrian Brand)

Rucksack

Egal was mitkommt – es reist im Rucksack. Leicht soll er sein und stabil, im Idealfall mit Regenschutz. Besonders praktisch ist ein offenes Aussenfach für die Wasserflasche.

Wasser

Egal ob die Sonne brennt, es steil aufwärts geht oder man gemütlich dem Fluss entlang spaziert – Wandern gibt Durst. Daher: ausreichend Wasser mitnehmen.

Snacks

Müsliriegel und Nussmischungen sind super Energielieferanten, ein Apfel lässt sich im Gehen essen und mit einem Stück Schokolade lässt sich jeder erklommene Gipfel gleich noch etwas besser geniessen.

Taschenmesser

Ein Taschenmesser kann weit mehr als Brot schneiden und Äste zuspitzen. Die Pinzette hilft bei Spiessen und ausgefallenere Modelle trumpfen sogar mit einem Kompass auf.

Regen- und Sonnenschutz

Stahlblauer Himmel? Ausgezeichnetes Wanderwetter! Doch ob in den Bergen oder im Flachland: Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme sind ein Muss.
In den Bergen kann das Wetter zudem schnell umschlagen – ein Regenschutz stets sinnvoll. Er eignet sich auch bestens als Sitzunterlage.

Pflaster

Und plötzlich reibt der Schuh an der Ferse und eine Blase ist im Anmarsch? Da helfen ein bis zwei Pflaster – also unbedingt einpacken, sie nehmen kaum Platz weg.

Nastücher

Das Tuch für alle Fälle – fürs Nasenschneuzen, um schmutzige Hände und Münder zu putzen oder um das Blut eines Kratzers, den man sich in der Wildnis geholt hat, zu stillen.

Das Bild zeigt verschiedene Apps, die beim Wandern und zur Vorbereitung nützlich sind.
App auf die Wanderung (©Claudia Langenegger)

Smartphone & Apps

Ein Smartphone ist nicht nur für das Gipfelfoto unentbehrlich. Nicht vergessen: Vor dem Wandern aufladen. Mit den richtigen Apps bestückt, hilft es beim Planen, versorgt unterwegs mit Wissenswertem und ist nützlich im Notfall.

  • SchweizMobil: Die App verfügt über Karten zum gesamten signalisierten Wanderwegnetz mit Routenvorschlägen, Angaben zu Hütten, ÖV-Haltestellen mit Verknüpfung an den SBB Fahrplan und vielem weiteren.
  • Meteoswiss: Es hilft beim Entscheiden, ob man besser langärmlig unterwegs ist oder die Shorts anziehen kann.
  • SBB Mobile und PostAutoApp: Wer wandert, fährt meist mit Zug und Postauto an. Wann welches Verkehrsmittel fährt, lässt sich per App leicht ermitteln.
  • Auf dem Bergfex Touren & GPS Tracking App (Google Play / AppStore) finden sich 70 000 Touren in ganz Europa. Es besitzt einen Kompass, gibt die genauen Längen- und Breitengrade der eigenen Position an, kennt die Höhenmeter und den Neigewinkel eines Hanges, hat Notfallnummern gespeichert und lässt sich auch als Aktivitäts- und Fitnesstracker benutzen.
  • Adieu Gipfelraten: Mit dem PeakFinder lässt sich jede Bergspitze kinderleicht identifizieren. Einfach die Kamera auf das Bergpanorama richten und schon spuckt die App Namen und Höhe der Berggipfel aus.
  • Nicht nur Berggipfel, auch Pflanzen lassen sich dank PlantNet benennen. Einfach Bild hochladen, und schon gleicht die App Ihre Aufnahme mit der Datenbank ab.
  • Für den Fall der Fälle gibt es verschiedene Apps, von denen du mindestens eine auf deinem Handy haben solltest: Echo112 (AppStore / Google Play), die Rega-App ( AppStore / Google Play ) oder die Uepaa-App (AppStore / Google Play). Alle Apps sind sehr einfach in der Handhabung. Rega und Echo112 können deinen Standpunkt per GPS sowohl im In- als auch im Ausland an die jeweilige Rettungsstelle weiterleiten, Uepaa macht das über eine Peer-to-Peer Technologie der ETH Zürich.

verfasst von

Anita Suter

Redakteurin Logistikmarkt und Innovation