Neugierig, mutig und innovativ

Im Rahmen des SEF.NextGen Camps 2022 erhielten wir die Chance, während einer Woche in die Welt des Unternehmertums einzutauchen und uns im Detail mit einem Business Case der Schweizerischen Post auseinanderzusetzen. Gerne teilen Elias Saxer und ich unsere wertvollen Eindrücke und Erlebnisse, die wir letzte Woche in Prêles sammeln durften.

Ursina Reutter und Elias Saxer
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Mit Hilfe der Design Thinking MethodeTarget not accessible setzten sich alle Camp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer intensiv mit den jeweiligen Cases der NZZ, Alpiq und in unserem Fall der Schweizerischen Post auseinander. Während des Prozesses wurden wir von unseren Campleitenden sowie zahlreichen CEOs unterstützt, welche mit uns ihre Erfahrungen aus erster Hand teilten. Léa Miggiano, Co-Founderin der Carvolution AG, gab uns hier einen wertvollen Input mit auf den Weg: Eine Unternehmensgründung lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: «Preparation meets Chance.»

Wir starteten mit der Empathize Phase, in welcher wir eine Zielgruppe definierten und mittels Fragebogen sowie Interviews uns einen ersten Überblick über ihre Bedürfnisse verschafften. Zudem erstellten wir eine IST Customer Journey, welche das aktuelle Kundenerlebnis unserer Zielgruppe beschrieb.

Ursina Reutter

In der Ideate Phase stand unsere Kreativität im Fokus. Hier konnten wir uns so richtig austoben: Über den Tellerrand hinausdenken und viele (darunter auch etwas verrückte) Ideen mit einfliessen lassen. Dabei wandten wir verschiedene Formen des Brainstormings an. Unser Tipp: Das Brainstorming zeitlich begrenzen und jede Idee aufschreiben – ganz egal ob sie sinnvoll scheint oder nicht. Erst im Anschluss werden die einzelnen Ideen besprochen. So bleibt man auch in dieser Phase effizient und verliert keine Zeit.

Nach diesem kreativen Block gingen wir in die Prototyping Phase über. Hier war das Ziel, unsere Ideen greifbar machen. Mithilfe verschiedener Modellierungstools verwandelten wir unsere Ideen zu einem testbaren Prototyp.

Zu guter Letzt erfolgte ein User Testing, bei welchem wir erstes Feedback zum erstellten Prototyp erhielten.

Während der ganzen Woche begleiteten uns diverse spannende Inputs, eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen mit Unternehmerinnen und -Unternehmer und anderen Fachpersonen, welche wir direkt in unsere Arbeit einfliessen lassen konnten. Wussten Sie, dass eine Unternehmensgründung nicht erzwungen werden kann? Léa Miggiano fasste kurz zusammen: «Preparation meets Chance.»

Elias Saxer

Am Freitag war der grosse Tag auch schon da: Pitching-Tag! Hier durften wir unsere fertige Arbeit den Casegeberinnen und -gebern der Post präsentieren. Nach dem Pitch erhielten wir die Gelegenheit, uns mit ihnen auszutauschen und Feedback zu erhalten.

Damit ging diese sehr intensive und lehrreiche Woche auch schon zu Ende.

Wir durften viele gleichgesinnte, inspirierende Menschen kennenlernen und neue Freundschaften schliessen. Es ist schwierig, in Worte zu fassen, was diese Woche ausgelöst hat; Es war ein unvergessliches Erlebnis, für welches wir dankbar sind und an welches wir uns noch eine lange Zeit erinnern werden! 

Zum Abschluss, noch ein Zitat von Alessandro Semeraro, Co-Founder und Geschäftsführer der H.AKADEMIE AG, an alle mutigen, neugierigen und innovativen jungen Unternehmerinnen und Unternehmer da draussen: «In dir muss das Feuer brennen, das du in anderen entfachen willst.»

Wir danken dem gesamten Leitungsteam des Swiss Economic Forum (SEF) für die engagierte Unterstützung und auch der Schweizerischen Post als Hauptsponsor für diese einmalige Chance.

Bist du offen, neugierig, mutig, unkonventionell und zwischen 18 und 24 Jahre alt? Dann pack auch du deine Chance und bewirb dich hier fürs SEF.NextGen FrühlingscampTarget not accessible!

Gruppenfoto

verfasst von

Ursina Reutter und Elias Saxer