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Post: Corona belastet das Zwischenergebnis zusätzlich

Per Ende September 2020 hat die Schweizerische Post einen Konzerngewinn von 136 Millionen Franken erwirtschaftet. Das sind 127 Millionen Franken weniger als im vergangenen Jahr. Dieses Zwischenergebnis zeigt, wie sich die Corona-Krise auch auf die Post auswirkt.

Fredy Gasser

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Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel in den ersten drei Quartalen 2020 tiefer aus. Es betrug 176 Millionen Franken, 195 Millionen weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Auch der Betriebsertrag fällt geringer aus. Mit 5’113 Millionen Franken ist er 187 Millionen Franken tiefer als im Vorjahr. Die Folgen der Corona-Pandemie belasten das Ergebnis der Post zusätzlich. Das deutlich tiefere Neunmonatsergebnis ist Ausdruck des anhaltenden Drucks auf relevante Werttreiber der Post – Briefmengen, Schaltergeschäfte und Zinsen.

Gewisse Erholung zeichnet sich ab

«Das definitive Jahresergebnis hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie und vom für unser Geschäft sehr wichtigen Festverkehr ab», sagt der Leiter Finanzen Alex Glanzmann. Die Prognosen würden monatlich geprüft und könnten sich je nach Entwicklung der Covid-19-Situation rasch ändern, so der Post-Finanzchef weiter. Er betont: «Dank der guten Basis, die sich die Post in den letzten Jahren erwirtschaftet hat, können wir die aktuellen finanziellen Herausforderungen aus eigener Kraft meistern.»

Auch ist seit August eine leichte Stabilisierung spürbar. Insbesondere bei den Briefmengen zeichnet sich eine gewisse Erholung und ein Nachholeffekt ab. So nahm zum Beispiel das Volumen bei den Werbesendungen oder bei prioritären Briefen in einzelnen Monaten des vergangenen Quartals wieder zu.

Weitere Auswirkungen und Erwartungen aus dem vorliegenden Finanzergebnis fürs 3. Quartal finden Sie in der Medienmitteilung.

verfasst von

Fredy Gasser