Unser Engagement

Das Parlament in Frauenhand

Zehn Mitarbeiterinnen der Post besuchten die zweite Frauensession der Geschichte und hörten zu, wie die Bundesrätinnen sich für Gleichstellung in ihren Departementen engagieren und wie Frauen aus der ganzen Schweiz sich für ihre Anliegen einsetzen. Die Post unterstützt die Frauensession 2021.

Melanie Eberhard

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Frauensession im Bundeshaus

In einer emotionalen Ansprache forderte Bundesrätin Simonetta Sommaruga während der zweiten Frauensession der Geschichte Lohngleichheit und legte dar, wie wichtig es sei, dass Frauen in allen Bereichen des Lebens vertreten seien. Die Umwelt- und Verkehrsministerin betonte, dass es gerade in der Verkehrspolitik, aber auch in den entsprechenden Berufen mehr Frauen brauche. Bundesrätin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), verwies auf das gleiche Problem: «Im VBS haben alle Organisationseinheiten das Ziel erhalten, den Frauenanteil jährlich um 1 % zu erhöhen. Das ist nicht einfach, da wir oft MINT-Fachleute (d.h.. mit Ausbildung in Disziplinen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) benötigen.»

Linda de Winter, Leiterin Entwicklung bei der Informatik-Abteilung der Post.
Linda de Winter, Leiterin Entwicklung bei der Informatik Abteilung der Post.

Mit der Förderung von Frauen in MINT-Berufen hat sich auch eine der insgesamt acht Kommissionen beschäftigt. Linda de Winter, Leiterin Entwicklung bei der Informatik-Abteilung der Post, hat vor der Kommission für Digitalisierung zu Massnahmen referiert, die Unternehmen ergreifen können, um den Frauenanteil in IT-Berufen zu steigern. Beim Besuch der Frauensession zeigte sie sich von den Forderungen und dem Engagement der Frauen begeistert und hofft, dass deren Forderungen gehört werden: «Ich wünsche den Frauen in Bern viel Erfolg und Anerkennung für ihre Forderungen». Nadia von Veltheim, CEO von Post Immobilien, hat die Frauensession ebenfalls besucht und sich in diesem Rahmen dafür ausgesprochen, dass Frauen in Politik und Wirtschaft mehr Gehör erhalten: «Es ist so wichtig, dass die Anliegen von Frauen in der Politik aber vor allen Dingen auch in der Wirtschaft gehört werden.»

Die politischen Stimmen von Frauen wurden während der Frauensession gehört. Von der Post war auch Michaela Weibel, Leiterin Ausschreibung & Evaluation, im Bundeshaus dabei. Sie sagt: «Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie viel Wertschätzung die Frauen sich gegenseitige geben und applaudieren, unabhängig davon, ob die Meinung geteilt wird.».

Elisabeth Gavazzi, Rollout-Spezialistin und und Verantwortliche für die Einrichtung von Netzformaten bei der Post.

Über das «bunte Gewusel von Frauen jeden Alters, welche alle gut gelaunt im Bundeshaus unterwegs sind», freute sich Elisabeth Gavazzi (im Bild links). Die Rollout-Spezialistin und Verantwortliche für die Einrichtung von Netzformaten arbeitet seit über 30 Jahren bei der Post.

Fatlinda Berisha, Operatives Projektcontrolling, hält nach ihrem Besuch der Session fest: «Es war ein spannendes Erlebnis, dass mir gezeigt hat wie schön es ist, wenn Frauen gemeinsam etwas bewirken.»

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Melanie Eberhard