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«Für mehr Akzeptanz und Toleranz»

Vielfältig und inklusiv kann nur sein, wer sich mit den Belangen seiner Zielgruppen auseinandersetzt. Die Post tut dies – beispielsweise mit ihrem internen Netzwerk RAINBOW.

Janina Gassner

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Fahne des RAINBOW-Netzwerkes

Bei der Post wird Vielfalt und Inklusion grossgeschrieben. Deshalb verfügt sie über interne Netzwerke, die die Belange verschiedener Interessensgruppen aktiv in den Arbeitsalltag einbringen. Eines dieser Netzwerke ist RAINBOW, das Netzwerk für alle Anliegen der Community LGBTQIA+.

«Wir haben RAINBOW 2015 in enger Zusammenarbeit mit der Post gegründet», sagt Simon Graf, Co-Präsident von RAINBOW. «Wir möchten einerseits eine Anlaufstelle für Mitarbeitende aus der Community sein und deren Stimme vertreten. Andererseits ist es uns aber auch sehr wichtig, an einer offenen Kultur im Unternehmen mitzuarbeiten, Toleranz sowie Akzeptanz für die Community zu schaffen und Vorbehalte abzubauen.»

Seit der Gründung des Netzwerkes nimmt die Post als Gruppe jeweils an den Prides in der Schweiz teil. Das letzte Mal vor der Pandemie mit über 50 Teilnehmenden. Und auch wenn Spass und ein reger Austausch in der Community nicht fehlen dürfen, ist RAINBOW mehr als nur eine lustige Truppe. Neben einer beratenden Funktion für Mitarbeitende aus der Community erarbeiten sie auch Handlungsempfehlungen für Vielfalt und Inklusion bei der Post (z.B. bei Stellenausschreibungen, Diskriminierungsartikel im GAV, etc.).

Gruppenbild von RAINBOW

«Durch die Zusammenarbeit mit RAINBOW können wir noch viel besser auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden der Community LGBTQIA+ eingehen und sie genau da unterstützen, wo es sinnvoll ist,» sagt Yvonne Moser, Spezialistin für Personal- und Organisationsentwicklung bei der Post. «Zudem ziehen wir natürlich auch Lehren aus der Zusammenarbeit in Hinblick auf die Bedürfnisse der Gesellschaft. Die Post ist schliesslich für alle da – Mitarbeitende, aber auch Kundinnen und Kunden. Egal, welcher Herkunft, Weltanschauung oder sexueller Orientierung»

Als eine von vielen Aktivitäten von RAINBOW wird im Moment in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung das offizielle Swiss LGBTI-LabelTarget not accessible für die Post beantragt. Das Label zeichnet Unternehmen aus, die sich für die innerbetriebliche Gleichberechtigung von Personen der Community LGBTQIA+ einsetzen. «Wir haben viel Zeit investiert und wirklich Vieles vorangetrieben. Es wäre schön, wenn unsere Arbeitgeberin als das verifiziert werden würde, was sie ist,» sagt Peter Ruefenacht, ebenfalls Co-Präsident des Netzwerkes.

L = lesbisch

G = gay (Schwul)

B = bisexuell

T = trans*

Q = queer/questioning

I = intersexuell

A = asexuell/aromantisch

+ = alle anderen Menschen, die sich auch der queeren Community zugehörig fühlen.

verfasst von

Janina Gassner

Spezialistin Digital Content