Das Engagement der Post für die Kunst

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Seit 1924 fördert und sammelt die Post zeitgenössische Kunst. Heute umfasst die Sammlung rund 400 Werke. Das gesamte Kunstengagement der Post geht aber weit über den Ankauf von Werken hinaus. Die Post nimmt eine Vorreiterrolle im Bereich der Firmenkunstsammlungen sowie im Bereich der Kunst- und Kulturförderung ein. Die 2020 etablierten drei Pfeiler umfassen die Kunstsammlung, Kunst am Bau und die Partnerschaft der Post mit «Kunst in der Peripherie»-Anlässen.

Das Kunstengagement der Post bietet dem Kunstschaffen in der Schweiz eine vielfältige Plattform. Ziel ist das Aufgreifen und das Vermitteln von Themen und Anliegen, welche die Schweizer Gesellschaft wie die Post gleichermassen beschäftigen.

Die Post ermöglicht und fördert mithilfe von Schweizer Kunst einen Dialog in der Gesellschaft. Bei der Auswahl von neuen Sammlungswerken wird darauf geachtet, dass sie Themen und Anliegen aufgreifen, welche auch die Schweizer Gesellschaft als solche beschäftigen. Hierzu zählen wir aktuell als auch in den kommenden Jahren Themen wie Diversität, soziale Gerechtigkeit, Sorge um natürliche Ressourcen, Nachhaltigkeit und Klimafragen sowie die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte. Der Post ist es wichtig, dass die Kunstsammlung die Wirklichkeit in unserem Land wiederspiegelt und inhaltlich durch pointierte Setzungen reflektiert. Damit wird die Kunst nicht nur als solche gewürdigt, sondern als Möglichkeit gesehen, unsere Zeit und ihre Herausforderungen in vielfältiger Weise darzustellen und besser zu verstehen.

Diese Abbildung zeigt die Fördertradition der Post mit den drei Pfeilern Kunstsammlung, Kunst am Bau und Kunst in der Peripherie.

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Kunstsammlung
Ein Engagement der Post

Die Fachstelle Kunst, die Kunstkommission und externe Fachberater sind zuständig für gezielte Ankäufe zeitgenössischer Kunst. Eines der Kriterien bei Ankäufen ist der Bezug zur Schweiz und zu gesellschaftlich relevanten Themen.

Ziel der Sammlung ist es, aktuelle Themen, die die Post wie auch die schweizerische Bevölkerung gleichermassen beschäftigen, aufzugreifen und landesweit in Ausstellungen zu präsentieren. Die Post nimmt dadurch ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und leistet unter anderem durch Werkankäufe einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung der Schweizer Kunstszene.

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Installation «In the sandalwood forest there are no ordinary trees», 2015 von Mai-Thu Perret für das Postgebäude Montbrillant, Genf. Foto: Ralph Feiner

Kunst am Bau
Ein Engagement der Post

Nach dem Zweiten Weltkrieg erliess der Bund die Verordnung, jeweils 1 Prozent der Bausummen von Staatsgebäuden in «Kunst am Bau»-Projekte zu investieren. So entstanden in und an Postgebäuden in der ganzen Schweiz Kunstwerke. Bis 2019 kamen so ungefähr 180 Projekte zustande, von denen heute noch rund 75 im Besitz der Post sind und den öffentlichen Raum auf spannende Art bereichern.

Dieses Portfolio erzählt auf künstlerischer Ebene die Geschichte der Schweiz. Die Post führt es weiter, indem im Rahmen geeigneter Bauprojekte weiterhin solche Projekte realisiert werden. Es geht bei diesem traditionsreichen Engagement aber auch darum, Räume für neuartige Nutzungen zu kreieren und einen massgebenden Beitrag an den Lebensraum unserer Bevölkerung zu leisten.

Bild: Installation «In the sandalwood forest there are no ordinary trees», 2015 von Mai-Thu Perret für das Postgebäude Montbrillant, Genf. Foto: Ralph Feiner

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Lita Albuquerque, «Transparent Earth», 2018, Art Safiental 2018. Foto: Ueli Alder

Kunst in der Peripherie
Ein Engagement der Post

Die Partnerschaft der Post mit «Kunst in der Peripherie»-Anlässen bildet die ideale Ergänzung des traditionellen Engagements und setzt gleichzeitig einen neuen Meilenstein im Bereich der Firmenkunstsammlungen sowie der Fördertradition in der Schweiz. Die Post agiert als verbindende und fördernde Partnerin, die ihre posteigenen Dienstleistungen zur Verfügung stellt.

Mit «Kunst in der Peripherie» sind kuratierte, temporäre Non-Profit-Kunstanlässe ausserhalb der urbanen Zentren gemeint. Kunstschaffende werden eingeladen, sich mit dem jeweiligen Ort auseinanderzusetzen und ortsspezifische Arbeiten zu schaffen. Abgelegene Orte erfahren so einen stimulierenden Mehrwert, Menschen aus der Stadt entdecken die Landschaft und der örtlichen Bevölkerung wird eine neue Perspektive eröffnet. Die Anlässe sind kostenlos und fast zu jeder Tages- und Nachtzeit zu besuchen, gerne auch mit Kindern und Hund oder Fahrrad.

Bild: Lita Albuquerque, «Transparent Earth», 2018, Art Safiental 2018. Foto: Ueli Alder

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Kunstprojekte und News

Sie möchten nichts verpassen und auf dem aktuellen Stand sein? Hier finden Sie alle Kunstprojekte und News.

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Videoserie – Kunst erleben

Die Post verfügt über unzählige Kunstwerke, die spannende Geschichten erzählen. Wir nehmen Sie in unserer Videoserie mit auf eine kleine Kunstreise – und gehen mit der Kamera ganz nah ran.

Kontakt

Unsere Adresse

Fachstelle Kunst
Wankdorfallee 4
3030 Bern
Schweiz

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Die Fachstelle Kunst geht aktiv auf Kunstschaffende zu. Portfolio-Einsendungen werden nicht bearbeitet und nicht retourniert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.